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Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?

26.03.2024 - Lesedauer: 8 Minuten

Welpe liegt auf dem Teppich und schmollt

Kleine Missgeschicke passieren jedem Welpen - achte auf die Signale und bleib gelassen

Du hast dich entschieden, einem Welpen ein neues Zuhause zu geben? Die Freude über den süßen Familienzuwachs ist sicherlich groß. Allerdings steht mit dem tierischen Einzug auch gleich die erste wichtige Aufgabe an: Der Welpe muss stubenrein werden und schnellstmöglich sein Geschäft draußen verrichten. Lies in diesem Ratgeber, wie du deinen Welpen erfolgreich stubenrein bekommst!

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Einen Welpen stubenrein bekommen – zu Beginn eine Fleißaufgabe

Die ersten Tage mit einem Welpen sind aufregend, wunderschön, aber auch etwas stressig. Schneller, als man gucken und wischen kann, erleichtern sich junge Hunde. Das liegt daran, dass sie die Kontrolle über die Schließmuskeln für Blase und Darm erst erlernen müssen. Körperlich ist das mit etwa 14 Wochen möglich. Deswegen ist Stubenreinheit vor allem Übungssache – geh das Ganze also möglichst gelassen, aber durchaus engagiert an.

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Wie oft müssen Welpen Pipi machen?

In der Regel müssen Welpen sich sofort nach dem Schlafen, Fressen, Trinken oder Spielen lösen. Ist dein Hund noch unter zwölf Wochen alt, ist es normal, wenn er sich alle eineinhalb bis zwei Stunden lösen muss.

Zwischen zwölf und 16 Wochen verlängert sich der Abstand zwischen den Pinkelpausen auf etwa drei Stunden. Ab einem halben Jahr müssen Welpen nur noch alle fünf Stunden Gassi gehen. Bei diesen Angaben handelt es sich natürlich um Richtwerte.

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie du deinen Hund trotz Arbeit stubenrein bekommen sollst. Die Antwort ist ganz einfach: Du musst dir Urlaub nehmen oder deinen Vierbeiner mit zur Arbeitsstelle nehmen. Es ist unmöglich, einen Welpen direkt mehrere Stunden am Tag allein zu lassen.

Welpe sitzt auf Weg und hechelt

Hund stubenrein bekommen: Auf die Signale des Hundes achten

Achte immer auf die Körpersprache deines Welpen und komm ihm am besten zuvor. Hunde, die sich lösen müssen, zeigen folgendes Verhalten:

  • Sie sind unruhig und stehen.
  • Sie schnüffeln am Boden.
  • Kurz vor dem Wasserlassen drehen sie sich um sich selbst.

Wenn du dieses Verhalten an deinem Vierbeiner beobachtest, ist es höchste Zeit, zur Leine zu greifen. Denn zieht dein Hund bereits auf dem Teppich seine Kreise, ist es fast schon zu spät.

Konsequenz und Geduld

Zum Glück sind Hunde von Natur aus sehr reinlich und achten genau darauf, dass ihr Zuhause sauber bleibt. So ist es mit ausdauerndem Training und Konsequenz nicht schwer, einen Hund in der Wohnung stubenrein zu bekommen.

Wo in seinem neuen Zuhause die Tür nach draußen ist, was hier erlaubt ist und was nicht, muss der Welpe aber erst lernen. Manche Hunde begreifen nach nur einem Missgeschick, wo sie sich lösen dürfen, andere hingegen sind langsame Schüler und benötigen mehrere Wochen Training. Daher sind Ausdauer und das penible Einhalten der Gassizeiten das A und O, wenn es darum geht, einen Hund stubenrein zu bekommen.

Hund stubenrein bekommen – Dauer

Es ist schwer zu sagen, wie lange es dauert, bis ein Hund stubenrein ist, denn jeder Welpe ist anders. Bei intensivem Training sollte es dir jedoch gelingen, deinen Hund bis zu einem Alter von sechs Monaten stubenrein zu bekommen. Junge Hunde lernen meist sehr schnell. Etwas länger kann es dauern, einen Hund aus dem Tierheim stubenrein zu bekommen, der schon älter ist.

Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?

In den ersten zwei Wochen solltest du dich auf einen Rhythmus einstellen, bei dem du mit dem Welpen alle zwei Stunden nach draußen gehst. Beginne am besten sofort mit dem Training.

Ein nahe gelegener Pipi-Platz

Du musst in den ersten Monaten natürlich nicht jedes Mal einen richtigen Spaziergang mit deinem Welpen machen: Idealerweise findest du für deine regelmäßigen Gänge nach draußen eine Grünfläche, einen Waldweg oder einen Hundeauslaufplatz in unmittelbarer Nähe eures Zuhauses. Denn oft muss es wirklich schnell gehen.

Das entspricht nicht nur seinem tierischen Bedürfnis, sondern hat den Vorteil, dass er später sein Geschäft lieber im Grünen und nicht auf dem Bürgersteig verrichtet. Außerdem hilft es, direkt „vor der Tür“, also in der Nähe der Wohnung, einen Pipi-Platz zu haben. Wenn es mal schnell gehen muss oder das Wetter sehr ungemütlich ist, müsst ihr nicht erst weit laufen.

Empfehlungen für das Pipi Training

Signal einführen

Damit dein Welpe sich später einmal auf dein Kommando hin löst, kannst du das Lösen jedes Mal mit einem Signal wie z. B. „Mach fein“, oder „Mach Pipi/Kacka“ unterstützen. Dieses Kommando sollte zu den wichtigsten Grundkommandos gehören. Mit der Zeit wird er dieses Signal mit seiner Handlung verknüpfen. Das ist besonders bei einer längeren Autofahrt praktisch, denn mit diesem Kommando kannst du deinen Hund animieren, vorab oder in den Pausen sein Geschäft zu erledigen.

Hat dein Welpe erfolgreich sein Geschäft an geeigneter Stelle verrichtet, lobe ihn ausgiebig. Achtung: Störe ihn nicht während des Verrichtens: Gerade junge Hunde lassen sich schnell ablenken.

Hund stubenrein bekommen – nachts aufstehen

Ja, auch nachts muss dein Welpe sich lösen – das hat er mit Babys und Kleinkindern gemeinsam. Welpen bis zu einem Alter von drei Monaten sollten in der Nacht drei bis vier Mal nach draußen geführt werden. Zwischen drei und fünf Monaten musst du nur noch ein- bis zweimal raus und ab dem fünften Monat sollte dein Hund durchhalten. Entweder du stellst dir den Wecker oder du vertraust darauf, dass du die Unruhe deines Welpen nachts bemerkst.

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Wie reagiere ich, wenn mein Welpe oder Hund in die Wohnung macht?

Missgeschicke passieren – darauf solltest du dich einstellen. Aber je konsequenter ihr trainiert, desto besser erkennst du die Signale deines Hundes und desto schneller lernt dein Hund, nicht in die Wohnung zu machen.

Nicht schimpfen

Ist es dann doch mal passiert, solltest du auf keinen Fall schimpfen: Denn dann bekommt der Welpe Angst vor dir. Das könnte dazu führen, dass er sich erst recht löst, wenn du nicht anwesend bist, oder dass das gesamte Thema für ihn mit Stress besetzt wird. Eine gänzlich überholte und ungeeignete Methode ist es, den Hund mit der Nase auf die verunreinigte Stelle zu stoßen: Der Welpe versteht diese „Bestrafung“ überhaupt nicht und bekommt in der Regel Angst. Außerdem kann der Geruchssinn des jungen Hundes durch eine solche Maßnahme Schaden nehmen.

Welpen und junge Hunde pieseln auch vor Freude oder aus Angst. Sie tun das, weil sie die Schließmuskeln ihrer Blase bei Aufregung noch nicht kontrollieren können. Es wäre fatal für die Entwicklung deines Hundes, ihn dafür auszuschimpfen.

Einfach saubermachen

Stattdessen solltest du Kot oder Urin kommentarlos aufnehmen. Reinige die beschmutzte Stelle mit einem Reinigungsmittel, das den Uringeruch gut neutralisiert, z. B. einer Essiglösung. Auf diese Weise beugst du einer erneuten Verunreinigung vor, denn Hunde schätzen bereits mit Urin bzw. Kot „markierte“ Stellen und werden gerne am gleichen Ort zum Wiederholungstäter. Auf keinen Fall solltest du Ammoniakgeist verwenden, da dieser dem Urin vom Geruch her sehr ähnlich ist.

Hund stubenrein bekommen: Tipps & Tricks

  • Hundetoilette: Wohnst du z. B. in einem oberen Stockwerk und es braucht etwas Zeit, um nach draußen zu gelangen, kann ein sogenanntes Hundeklo Abhilfe schaffen. Diese Hygiene-Vorrichtungen kannst du selbst basteln oder kaufen: Es gibt mittlerweile verschiedene Ausführungen, z. B. mit Kunst- oder Echtrasen. Die Hundetoilette kann beim Übergang zum Gassigehen helfen oder nachts größere Missgeschicke verhindern, wenn du nicht schnell genug in den Pantoffeln warst. Ziel muss natürlich immer sein, dass du die Hundetoilette nach einiger Zeit nicht mehr benötigst.
  • Clicker: Du kannst die Übung zum Lösewort gut mit einem einfachen Clickertraining verbinden. Dabei wird nach jedem Geschäft des Welpen mit einem Clicker geklickt und gelobt. Schon nach kurzer Zeit wird sich dein Welpe auf dein Kommando hin lösen.
  • Hundebox oder Laufstall: Auf Nummer sicher gehst du nachts, indem du deinen Welpen vor dem Schlafengehen in eine Box oder einen Laufstall setzt. Die Box legst du mit sogenannten Welpen-Unterlagen aus, sodass sich ein eventuelles Malheur leicht aus dem Weg räumen lässt. Den Hund mit der Box stubenrein zu bekommen, ist eine saubere und einfache Methode. Außerdem tendieren Welpen dazu, ihren Schlafplatz nicht zu verunreinigen, denn das haben sie von ihrer Mutter gelernt. Wie du einen Welpen an eine Hundebox gewöhnst, erfährst du in unserem Ratgeber „Die Hundebox“.
  • Die Erziehung eines Welpen zur Stubenreinheit ist eine Angelegenheit der ganzen Familie, bei der auch Schulkinder schon unterstützend tätig werden können. Sei dir aber bitte bewusst, dass die Verantwortung in deinen Händen liegt.

Hund stubenrein bekommen: Tipps & Tricks

Wenn dein Hund auch nach mehreren Monaten noch nicht komplett stubenrein wird, so kann das eventuell physische Ursachen haben. Sprich dann am besten mit deinem Tierarzt darüber und frag ihn um Rat. Ist eine Erkrankung der Organe ausgeschlossen, zieh psychische Ursachen in Betracht. Eine Verunreinigung des eigenen „Reviers“ ist nicht selten eine Protesthandlung oder ein alarmierendes Anzeichen für Stress. Konsultiere bei schwierigen Fällen einen Tierarzt und/oder wende dich zwecks Unterstützung an einen Hundetrainer.

Um den Hund stubenrein zu bekommen, bedarf es vor allem Geduld und Konsequenz. Verzichte unbedingt darauf, den Hund bei Missgeschicken auszuschimpfen, denn das verschlechtert die Situation oftmals. Achte darauf, dass dein erwachsener Hund nie länger als maximal vier Stunden allein in der Wohnung bleibt. Welpen sollten überhaupt nicht allein gelassen werden.

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