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Bengalkatze – der Mini-Leopard auf dem Sofa

14.09.2023 - Lesedauer: 12 Minuten

Eine Bengalkatze klettert auf einem Baumstamm

Sie sieht exotisch aus und ist deshalb sehr beliebt: Die Bengalkatze nennt man auch Bengal Cat oder Leopardette. Sie sieht zwar aus wie eine Raubkatze im Miniaturformat, die Rassekatze gilt aber als durchaus freundlich. Sie ist nicht nur wunderschön, sondern spielt auch für ihr Leben gern. Durch ihr cleveres und unternehmungslustiges Wesen stellt diese Rasse ganz spezielle Ansprüche an ihren Halter. Wenn du der Bengalkatze genug Raum, Beachtung und Unterhaltung bietest, kann sie bei dir ein schönes Leben führen.

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Charakter der Bengalkatze

Obwohl ihr raubtierartiges Äußeres zu der Annahme verleitet, einen fauchenden Wildfang vor sich zu haben, erweisen sich Bengale als besonders anhänglich. Die Bengalkatze hat dir viel zu „erzählen“, denn sie ist äußerst kommunikativ und plaudert ausgiebig mit Gurren und Miauen. Auch Körperkontakt schätzt sie überaus: Sie ist verschmust, will ausdauernd kuscheln und begleitet ihre Menschen überall hin. Daher mag sie es nicht, länger allein gelassen zu werden. Außerdem ist sie enorm aktiv und oft bis ins hohe Alter extrem verspielt. Da die Bengalkatzen vom Charakter zudem sehr intelligent sind, lernen sie gerne und schnell Tricks. Die temperamentvollen Samtpfoten verhalten sich eher dominant und sind ausgesprochen selbstbewusst. Neugierig und aufmerksam erkunden sie ihre Umgebung und geben sich nicht damit zufrieden, den ganzen Tag zu faulenzen. Sie brauchen sowohl körperliche als auch geistige Auslastung.

Die Haltung der Bengalkatze

Als Halter einer Bengalkatze bist du gefordert: Deine Hausgenossin braucht stets Anregung und Action in Form von Jagdspielen, Geschicklichkeitsübungen und dem Erlernen von kleinen Tricks. Wird ihr langweilig, sucht die Bengalkatze sich Betätigungsfelder und zögert nicht, Schränke zu öffnen, Regale auszuräumen und ihre Umgebung „neu zu dekorieren“. Sie benötigt abwechslungsreiche und geistig fordernde Beschäftigung, damit sie aktiv und fit bleibt. Ein großes Sortiment verschiedener Spielzeuge sollte vorhanden sein.
Bengalkatzen sind neugierige Muskelpakete. Optimal für die Bengalkatze ist ein Haus mit einem großen, gesicherten Garten, auch ein gesicherter Balkon oder ein Freigehege sind tolle Optionen, um der aktiven Katze Bewegung zu ermöglichen. Teilweise wird berichtet, dass sich Bengalkatzen gut an Geschirr und Leine gewöhnen lassen und man so sichere Spaziergänge unternehmen kann – allerdings hängt das stark vom Charakter der einzelnen Katze ab sowie von deinem Einfühlungsvermögen.
Die Bengal kann in der Wohnung gehalten werden, solange diese groß genug und abwechslungsreich gestaltet ist. Eine kleine Stadtwohnung eignet sich für diese aktiven Katzen nicht. In jedem Fall brauchen sie großzügige Kratz- und Klettermöglichkeiten. Bengalkatzen haben eine große Sprungkraft, die sie nutzen wollen.
Bengalkatzen sollten nicht allein gehalten werden, sondern mindestens zu zweit, am besten mit einer anderen Bengalkatze. Das Zusammenleben mit Katzen anderer Rassen kann ebenfalls funktionieren – wenn diese Rasse ebenso aktiv und selbstbewusst ist wie die Bengal. Ruhige Rassen wie Britisch Kurzhaar sind dafür nicht geeignet. Hunde, sofern diese katzenfreundlich sind, sind für Bengalkatzen normalerweise genauso wenig ein Problem wie Kinder. Man sollte sich bei der Haltung dieser Katzenrasse in jedem Fall darauf einstellen, dass sie aktiv sind, bisweilen sehr viel miauen und eben viel Beschäftigung benötigen. Die Bengalkatze ist von der Haltung eher schwierig, zumindest ziemlich anspruchsvoll. Du solltest ausreichend Zeit für diese Katzen haben.

Warum „schreien“ Bengalkatzen?

Dass die Bengalkatze sich gerne mit dir unterhält, ist normal. Manchmal kann sie allerdings recht laut werden. Es klingt so, als würde sie schreien. Das liegt dann meistens daran, dass sie entweder unterfordert ist und sich langweilt oder dass ihr schlichtweg etwas nicht passt. Wie ein trotziges Kind lässt sie dich ihre Unzufriedenheit wissen. Du solltest dich also darauf einstellen, dass Bengalen viel und häufig laut miauen. Dies ist gerade in Bezug auf die Wohnungshaltung ein wichtiger Punkt.

Pflege der Bengalkatze

Für die Fellpflege musst du indes nicht viel Zeit aufwenden. Die Bengalkatze ist sehr reinlich und hält ihren Pelz selbst in Ordnung. Sie genießt es aber, gebürstet zu werden, weswegen du der Katze einmal wöchentlich diese Wellness gönnen solltest. Auf diese Weise reduzierst du gleichzeitig die Bildung von Haarballen, das gilt insbesondere während des Fellwechsels.
Achte während der Fellpflege auf Ektoparasiten wie Zecken, Milben und Flöhe. Zu den lästigsten, aber nicht lebensbedrohlichen Plagegeistern, die sich im Verdauungstrakt der Leopardette einnisten, gehört jedoch ein Endoparasit: der Tritrichomonas foetus. Er überträgt sich durch den Kot eines infizierten Artgenossen und verursacht lang anhaltenden Durchfall (Tritrichomonose). Weitere Symptome zeigt die Katze in der Regel nicht. Hält der Durchfall länger als einige Tage an, ist es ratsam, einen Tierarzt zu kontaktieren, bevor der Zustand lebensbedrohlich wird. Behandelt wird der Durchfall mit Antibiotika.

Bengalkatze: Ernährung

Die Rasse ist in der Regel nicht mäkelig, wenn es ums Futter geht. Entscheidest du dich, deine Bengal teilweise oder komplett zu BARFen, solltest du dich gut beraten lassen, um einer Mangelernährung oder Überversorgung mit bestimmten Nährstoffen vorzubeugen. Lass dir einen Ernährungsplan von deinem Tierarzt zusammenstellen, auch Dr. Fressnapf bietet online Ernährungsberatungen an. Eine hochwertige, proteinreiche Katzenfertignahrung vertragen Bengalkatzen – genauso wie andere Hauskatzen – normalerweise gut.

Bengalkatze: Rassetypische Erkrankungen

Obwohl die Rasse noch jung ist, gibt es bei Bengalkatzen einige rassetypische Erkrankungen. Die Tiere können etwa durch die sogenannte progressive Retinaatrophie (Degeneration der Retina des Auges) erblinden. Außerdem leiden Bengalkatzen des Öfteren an einem Pyruvatkinase-Mangel: Hier werden die roten Blutkörperchen aufgrund eines Enzym-Mangels zerstört und es kommt zur Anämie. Die Rasse ist zudem anfällig für die Herzkrankheit hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM, bei der sich der Herzmuskel verdickt. Ein regelmäßig durchgeführter Herzultraschall sorgt für eine schnelle Diagnose. Seriöse Züchter lassen die Elterntiere ohnehin regelmäßig auf diese gängigen Erbkrankheiten untersuchen, um möglichst nur gesunde Nachkommen zu erzielen.

Bengalkatze: Größe, Gewicht und Körperbau

Bengalkatzen sind schlank und muskulös und werden relativ groß: Kater erreichen ein Gewicht von bis zu sechs Kilogramm und eine Schulterhöhe von bis zu 40 Zentimetern. Weibliche Tiere wiegen bis zu vier Kilogramm und sind etwas kleiner. Der Körper der Bengalkatzen ist allgemein etwas länger als der anderer Hauskatzen. Er wird von langen, muskulösen Beinen getragen. Im Vergleich dazu ist Kopf eher klein. Hohe Wangenknochen und mandelförmige Augen dominieren das Gesicht. Letztere weisen meist eine grüne oder blaue Farbe auf. Die Ohren sind klein und oben abgerundet. Ihre Basis ist jedoch breit.

Fell und Farbe der Bengalkatze

Das Auffälligste an der Bengalkatze ist ihr spektakulär gemustertes Fell: Es kann getupft („spotted“) oder marmoriert („marble“) sein. Ein Tigermuster gilt dagegen als unerwünscht. So erklärt sich auch die veraltete Bezeichnung Leopardette. Unter „marbled“ und „spotted“ versteht man:

  • Marbled: Diese Zeichnung erinnert an die gestromte Zeichnung anderer Katzenrassen. Daher ist sie die weniger gewünschte Variante, denn eine Bengalkatze soll möglichst wenig wie „gewöhnliche“ Hauskatzen aussehen.
  • Spotted: Diese Färbung ist ausdrücklich erwünscht. Spotted Bengalkatzen haben große Flecken und Tupfen und erinnern so an ihren wilden Verwandten, den Leoparden. Es kommen dabei zweifarbige (rosetted) Tupfen und einfarbige Tupfen vor.

Die rassespezifisch erlaubten Farben der Bengalkatzen bewegen sich im Spektrum von Brown, Snow und Silver, darunter Lynx Point, Seal Lynx Point Spotted, Marble, Mink, Black Spotted Tabby, Sepia Spotted Tabby. Verschiedene Zuchtverbände erkennen unterschiedliche Farbschläge an. Bevorzugt wird Fell, das sogenannte Glitzerhärchen (Glitter) aufweist. Diese verleihen dem Fell ein Leuchten. Es glänzt in der Sonne und in guter Beleuchtung.
Großer Beliebtheit erfreut sich die Snow Bengal: die Bengalkatze in Weiß. Mit ihrem weißen Grundfell erinnert sie an Schneeleoparden. Das Weiß bringt obendrein die Augen besonders zum Leuchten.
Bauch, Brust sowie Kinn und Beine sollten die Grundfarben Creme bis Weiß aufweisen. Sie bilden einen Kontrast zur Färbung des Rückens und der Flanken. Das Fell ist generell kurz bis mittellang, dicht und außergewöhnlich weich.
Die Augen, Lippen und die Nase werden im Idealfall von einer schmalen, schwarzen Linie umrahmt.

Eine Bengalkatze wird von ihrer Besitzerin gestreichelt

Geschichte der Bengalkatze

Die Bengalkatze ist eine junge Katzenrasse aus den USA. Sie ist selten und daher teuer. Die Bengalkatze ist erst seit 1999 durch den Züchter-Dachverband FIFe als eigene Rasse anerkannt, gezüchtet wird sie in den USA aber bereits seit den 1960er-Jahren. Damals bemühte sich die Genetikerin Jean Mill um die Rettung der bedrohten asiatischen Leopardenkatze (Prionailurus bengalensis), einer echten Wildkatze. Sie kreuzte die Wildkatzen mit kurzhaarigen Hauskatzen und legte mit diesen Hybriden den Grundstein für die Bengalkatzen-Zucht. Die Entstehung der Rasse, also die Zwangsverpaarung, wird von Tierschützern heute als Qualzucht angesehen.
Ab der fünften Generation (F5) gelten die Nachkommen in Deutschland rechtlich nicht mehr als Hybriden, sondern als anerkannte Hauskatzenrassen – im Gegensatz zu den ersten vier Generationen (F1 bis F4). Je nach Filialgeneration (F) tragen die Nachkommen unterschiedlich viele Gene der wilden Katzenart in sich – je später die Zuchtgeneration, desto weniger sind es. Von seriösen Züchtern werden die Rassekatzen heute nur reinerbig gezüchtet, es werden keine Wild- oder Hauskatzen mehr eingekreuzt.

Haltung der Generationen F1 bis F4 
Von der ersten bis zur vierten Generation (F1 bis F4) gelten Kreuzungen von Hauskatzen mit Leopardenkatzen als sogenannte Hybriden, die rechtlich als Wildtiere angesehen werden. Sie sind meldepflichtig und unterliegen bestimmten Haltungsbedingungen. Zudem fallen sie unter das Artenschutzgesetz. Das Bundesamt für Naturschutz fordert für Wildkatzen und ihre direkten Nachkommen unter anderem ein Außengehege, das eine Größe von mindestens 15 Quadratmetern umfasst. Die Generationen F1 bis F4 zeigen wildkatzentypische Verhaltensmuster. Sie sind keine Hauskatzen. Die Bengalkatze ist er ab Generation F5 eine Hauskatze.

Besonderheiten der Bengalkatze

Bengalkatzen haben eine kuriose Eigenschaft: Sie lieben Wasser. Gönn deinem Stubenleoparden daher ein Planschbecken. Ihre von den wilden Stammeltern geerbte Faszination für Wasser geht so weit, dass auch Badewannen und Aquarien nicht vor ihr sicher sind. Sichere diese Wasserquellen, damit deine Katze nicht in Gefahr gerät, darin zu ertrinken.

Beschäftigungsmöglichkeiten auf einen Blick

Bengalkatzen sind spannende Tiere und du kannst jede Menge Spaß mit ihnen haben. Sie sind zudem gelehrig, und da sie ohnehin viel Beschäftigung benötigen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, diese beiden Ansprüche zu kombinieren.

  • Clickertraining: Mit einem Clicker lässt sich die Bengal den einen oder anderen Trick beibringen. Dies fordert sie auch geistig.
  • Apportieren: Manche Bengalkatzen kannst du dafür begeistern, ähnlich wie ein Hund zu apportieren. Ein solches Training beschäftigt Geist und Körper der Katze und stärkt zudem die Bindung zu dir.
  • Baden und Planschen: Hast du einen Garten, dann biete deiner Katze ein kleines Planschbecken, in dem sie ihre Wasserfreude ausleben kann. Wasserspielzeug ist ebenfalls willkommen. Hast du keinen Platz für ein solches Becken, ist die Alternative ein Spaziergang ans Wasser. Wenn du deine Katze von klein auf an ein Geschirr gewöhnst, steht dem nichts im Wege.
  • Jagd- und Intelligenzspiele: Am besten verbindest du beides miteinander. Mit solchem Spielzeug kann sich die Katze auch allein gut beschäftigen.
  • Kletter- und Springspiele: Da die Bengalkatze eine tolle Kletterin sowie Springerin ist, freut sie sich über Jagdspiele, bei denen sie diese Fähigkeiten unter Beweis stellen kann. Lass sie etwas aus der Luft fangen oder beim Nachjagen der Spielangel auf Erhöhungen klettern. So kannst du sie auch über einen kleinen Parcours führen.
  • Katzen-Agility: Katzen-Agility ist perfekt für die sportliche Mieze. Das Training fordert die Intelligenz, Geschicklichkeit und lastet die Katze körperlich aus.

Sind Bengalkatzen für Allergiker geeignet?

Immer mehr Menschen leiden an Allergien. Eine Katzenhaarallergie kann immer auftreten – auch später im Leben und obwohl man sich bereits lange eine Samtpfote gehalten hat. Der Begriff Katzenhaarallergie ist allerdings nicht ganz richtig. Denn Allergiker reagieren nicht auf die Haare an sich, sondern auf das Protein Fel d 1, das im Speichel, im Urin, den Hautschuppen und der Tränenflüssigkeit vorkommt. Fel d 1 ist sehr klebrig und langlebig. Es haftet sich an kleinste Partikel und hält sich stundenlang in der Luft. Oder es lagert sich mit Staub ab. Auf Kleidungsstücken findet sich in Katzenhaushalten ebenfalls viel Fel d 1.
Durch das Lecken beim Reinigen ihres Fells verteilt die Katze das Protein auf ihrem gesamten Haarkleid. Somit werden diese zum Träger von Fel d 1. Ein Entkommen vor dem Protein gibt es in Katzenhaushalten kaum.
Wenn du trotz Allergie eine Katze halten möchtest, gibt es einige Rassen, die ein geringeres Allergiepotenzial haben. Diese bezeichnet man als hypoallergen. Und dazu gehört die Bengalkatze. Zudem gelten Katzen als weniger allergen als Kater und kastrierte Kater noch einmal weniger allergen als unkastrierte Tiere.
Aber Achtung: Eine Garantie dafür gibt es nicht, genauso wenig, wie es komplett hypoallergene Katzen gibt. Jede Katze produziert Fel d 1. Je nachdem, wie stark deine Allergie ausgeprägt ist, solltest du gut abwägen, ob du mit einer Katze zusammenleben möchtest – vor allem, da sich bestehende Allergien verschlimmern und zum Beispiel zu Asthma führen können.

Bengalkatzen und Probleme bei der Haltung

Eben weil Bengalkatzen hohe Ansprüche an ihre Besitzer stellen, kann ihre Haltung zum Problem werden. Werden sie als Wohnungskatzen gehalten, ist es schwierig, ihrem Bewegungsdrang wirklich gerecht zu werden. Schließlich sind die meisten Menschen nicht rund um die Uhr zu Hause und haben die Zeit, sich ununterbrochen mit dem Tier zu beschäftigen. Als Freigänger eignen sich die kleinen Wildkatzen allerdings ebenso wenig. Anderen Hauskatzen-Freigängern sind sie überlegen und können jene somit gefährden. Überdies sind sie durch ihr ausgeprägtes Jagdverhalten eine Gefahr für die einheimische Natur. Insbesondere Vögel und Kleinsäuger gehören zur Beute der Bengal. Inwieweit das Verhalten der Bengal noch der ihrer wilden Vorfahren ähnelt, hängt mitunter von der Generation ab. Dennoch darf ihre ursprüngliche Herkunft nicht unterschätzt werden.

Bengalkatze kaufen

Da die Katze als schick gilt, herrscht eine hohe Nachfrage. Entsprechend gibt es viele unseriöse Vermehrer. Wenn du dir wirklich eine Bengal anschaffen möchtest, solltest du dich eingehend über die Züchter informieren. Seröse Züchter werden durch Papiere belegen, dass die Tiere gesund sind. Sie verpaaren lediglich Katzen, die frei von Erbkrankheiten sind. Zudem sind sie Mitglied in einem Zuchtverband und beraten dich ausführlich vor der Anschaffung. Sie zeigen dir, wie die Katzen gehalten werden, und stellen dir die Elterntiere vor.
Züchter unterteilen ihre Bengalkatzen in drei Kategorien: Zuchttier, Schautier und Liebhabertier. Liebhabertiere haben meist eine nicht ganz perfekte Fellzeichnung. Im Kaufvertrag musst du unterschreiben, dass du diese Katze nicht zur Zucht verwendest.

Wie viel kostet eine Bengalkatze?

Die Bengalkatze gehört zu den teuersten Katzen der Welt. Der Preis variiert je nach Fellzeichnung und danach, wie präzise das Äußere der Katze dem Rassestandard entspricht. Der Preis für eine Bengal liegt bei etwa 1.000 bis 5.000 Euro. Katzen, die für weniger Geld als „Billigangebot“ verkauft werden, haben oft keine Papiere und leiden an Erkrankungen.

Video Rasseporträt: Bengalkatze

Wenn du das Aussehen der Bengal-Katze magst, könnten dir auch diese Rassen gefallen:

  • Ocicat: Wildkatzen begeistern Katzenfreunde mit ihrer Anmut und Ursprünglichkeit. Die aparte Ocicat bringt beides ins Wohnzimmer: Mit ihrem charakteristischen Fellmuster sieht sie dem südamerikanischen Ozelot sehr ähnlich.
  • Savannah Katze: Absolut exotisch: Die Savannah Katze ist eine Kreuzung aus dem Serval (Leptailurus serval) und einer Hauskatze (bevorzugte Rassen Ägyptische Mau, Ocicat oder Orientalisch Kurzhaar).
  • Serval: Servale sind afrikanische Wildkatzen – kleiner als Löwen oder Geparde, aber alles andere als zahm. Dennoch halten vereinzelt Privatpersonen Servale als Haustiere. Oft dient dies der Zucht von sogenannten Savannah-Katzen durch Kreuzungen mit Siamkatzen.
  • Toyger: Mehr Stubentiger geht wirklich nicht: Die Toyger ist eine Rasse, die ihrem imposanten Vorbild aus dem Dschungel möglichst ähnlich sehen soll. So fällt auch ihr markantes Streifenmuster sofort ins Auge.
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