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Hund liegt neben arbeitendem Mann auf dem Sofa

So klappt es mit dem Hund im Homeoffice!

Für viele Beschäftigte ist im letzten Jahr die Arbeit im Homeoffice zum neuen Alltag geworden. Besonders freuen durften sich die Hundebesitzer über die Extraportion Zeit mit ihrem Vierbeiner. Manche sind aber auch erst auf den Hund gekommen: Durch den häuslichen Arbeitsplatz konnten viele sich den Traum vom Hund erfüllen. Wie es klappt mit dem Bürohund und worauf Sie achten müssen, lesen Sie hier.

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Routinen für den Alltag mit Hund im Homeoffice

Dass Hunde die Arbeitsatmosphäre positiv beeinflussen und den Abbau von Stresshormonen fördern, ist längst bekannt. Allerdings trifft das vor allem dann zu, wenn die vierbeinigen Kollegen gut in den Arbeitsalltag eingebunden sind. Dabei helfen Routinen: Durch feste Strukturen kann Ihr Hund sich im Tagesablauf orientieren und besser einschätzen, was von ihm erwartet wird. Starten Sie in den Tag mit einer ausgiebigen Gassirunde. So lasten Sie Ihren Vierbeiner körperlich und geistig aus. Danach wird er zu einem Nickerchen nicht nein sagen und Sie können sich konzentriert Ihrer Arbeit widmen.

 

Apropos Nickerchen: Planen Sie neben Aktivitäts- immer auch Ruhephasen ein. Hunde schlafen beneidenswerte 17 bis 20 Stunden pro Tag. Artet Ihre Tätigkeit im Homeoffice in Dauerbespaßung aus, ist das sogar Stress für Ihren Vierbeiner. Verbinden Sie die Gassirunden mit kleinen Highlights. Legen Sie zum Beispiel eine Schmusestunde nach der Mittagspause ein. Am späten Nachmittag werden viele Hunde aktiver – hier bietet sich gemeinsames Spielen in Form von Hundespielen an. Ein Suchspiel oder eine kurze Trainingseinheit, sorgen für Abwechslung. Zum Einläuten des Feierabends toben Sie gemeinsam durch den Garten. Toller Nebeneffekt: Die kleinen Erholungsmomente verbessern nicht nur die Stimmung Ihres Hundes sondern auch Ihre Work-Life-Balance.

Die richtige Ausstattung

So wichtig wie Ihr Bürostuhl für Sie, ist ein gemütlicher Schlafplatz für Ihren Hund. So kann er zur Ruhe kommen, während Sie fleißig sind. Ideal ist eine abgeschirmte, zugluftfreie Ecke in Ihrer Nähe. Wird Ihr Arbeitsplatz bei sommerlichen Temperaturen sehr warm, müssen Sie für Abkühlung sorgen.

 

Spezielle Kühlmatten für Hunde leisten gute Dienste. Weniger geeignet sind Ventilatoren: Die kalte Luft kann zu Bindehautentzündungen und Atemwegserkrankungen führen. Benötigen Sie selbst einen Ventilator, achten Sie darauf, dass Ihr Hund sich jederzeit der kalten Luft entziehen kann, und greifen Sie auf Modelle mit geschützten Rotorblättern zurück.

 

Ein hundesicheres Arbeitsumfeld ist generell ein wichtiger Punkt. Das gilt umso mehr, wenn Ihr tierischer Kollege noch Welpe ist. Kabel verleiten zum Anknabbern, die Rollen eines Bürostuhls können Hundepfoten gefährlich werden und Radiergummi, Büroklammern und Co. dürfen nicht im Hundemaul landen.

 

So sieht der optimale Arbeitsplatz mit Hund aus:

Hund sitzt auf Schreibtisch an dem Frau mit Laptop arbeitet

Was Sie tun können, wenn Ihr Hund ständig Ihre Aufmerksamkeit einfordert?

Wird Ihr Vierbeiner zum Störfaktor, weil er dauerhaft Beachtung sucht, oder bei Videokonferenzen den Pausenclown für Ihre menschlichen Kollegen spielt, sollten Sie erzieherisch tätig werden. Helfen Sie Ihrem Hund, mit der neuen Situation zurechtzukommen, in dem Sie Grenzen setzen und diese konsequent einhalten. Schicken Sie ihn auf seinen Ruheplatz und üben Sie das Kommando „Bleib“. Ziehen Sie die Übung so lange durch, bis er sich entspannt ablegt und vielleicht sogar eindöst.

 

Haben Sie Mühe, diese Übung umzusetzen, kann eine Transportbox für Hunde Abhilfe leisten. Falls das für Ihren Vierbeiner neu ist, müssen Sie ihn schrittweise daran gewöhnen. Auf keinen Fall darf er die Box als Bestrafung empfinden! Belegen Sie seinen neuen Rückzugsort mit positiven Gefühlen: Füttern Sie ihn in der Box – zuerst bei offener, dann bei angelehnter und schließlich bei geschlossener Tür. Dehnen Sie seine Zeiten in der Box langsam aus und achten Sie am Anfang darauf, die Tür zu öffnen, bevor er es einfordert. So gewöhnt sich Ihre Fellnase schnell an die Box.

Unser Tipp:
Bei aller Flexibilität, auch im Homeoffice gibt es Tage, die eng getaktet sind und Abgabetermine, die nahen. Steht Ihnen einmal ein stressiger Tag bevor, kann es sinnvoll sein, einen Hundesitter zu beauftragen. So kommt Ihr Liebling nicht zu kurz und Sie können sich auf Ihre Arbeit konzentrieren.

Die vier häufigsten Fehler im Homeoffice mit Hund

  1. Keine Grenzen setzen:
    Bekommt Ihr Vierbeiner Aufmerksamkeit, wenn er Sie stört, etablieren Sie ein falsches Muster. Widerstehen Sie dem traurigen Hundeblick, auch wenn es schwer fällt. Denken Sie daran: Das A und O ist liebevolle Konsequenz.
  2. Zu wenig Ruhepausen:
    Kinder toben durch Ihr Büro, der Paketdienst klingelt beharrlich und in der Küche sind die Handwerker? Kein Wunder, dass Ihr Hund nicht entspannen kann. Sorgen Sie dafür, dass er auf seinem Schlafplatz ungestört bleibt.
  3. Der Hund verlernt allein zu bleiben:
    Wenig macht das Rudeltier Hund glücklicher, als immer sein Rudel um sich zu haben. Gewöhnt er sich jedoch dran, überhaupt nicht mehr allein zu bleiben, können Trennungsängste beim Hund entstehen. Achten Sie darauf, dass er regelmäßig zumindest kurze Zeiten allein zu Hause verbringt.
  4. Zu wenig Beschäftigung für den Hund:
    Ein Hund, der sich langweilt, kommt auf dumme Gedanken. Planen Sie Gassirunden und Spielzeiten fest in Ihren Tagesrhythmus ein.

So beschäftigen Sie Ihren Hund im Homeoffice

Hund im Körbchen neben sitzendem Mann mit Laptop

In den Nachmittagsstunden dreht Ihr Vierbeiner so richtig auf? Dann ist der optimale Zeitpunkt für Hundespiele gekommen. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf: Von Suchspielen, bei denen Sie Leckerlis oder Spielzeuge verstecken, Apportierspielen bis hin zu einem Agility-Parcours – alles ist möglich. Vielleicht haben Sie auch Spaß an gemeinsamen Fitness-Übungen oder einer Runde Canicross? Oder entspannen Sie lieber bei einer Doga-Stunde?

 

Gemeinsam in der Natur verbrachte Zeit ist zwar kaum zu schlagen, doch auch bei schlechtem Wetter oder Zeitmangel gibt es Möglichkeiten, Ihre Fellnase ausreichend zu beschäftigen: Intelligenzspielzeuge oder ein mit Leckerli befülltes Spielzeug, ein besonders leckerer Kauknochen oder ein Schnüffelteppich sorgen für Abwechslung. Im Sommer bietet sich der Sprung ins kühle Nass an – ganz gleich ob am See oder im Hundepool im heimischen Garten oder auf dem Balkon.

Entscheidungshilfe: Vor- und Nachteile eines tierischen Kollegen

Sie arbeiten im Homeoffice und denken darüber nach, sich einen Hund anzuschaffen? Wir haben die wichtigsten Vor- und Nachteile für Sie zusammengestellt:

PRO CONTRA
Ihr Hund muss nicht allein bleiben. Damit der Hund nicht zur Ablenkungsquelle wird, muss er gut erzogen sein oder die Erziehung muss nachgebessert werden.
Hunde beeinflussen die Work-Life-Balance positiv. Ist die Arbeit im Homeoffice nur temporär, hat Ihr Hund eventuell Probleme damit, wenn er wieder allein bleiben muss.
Sie haben regelmäßig Bewegung an der frischen Luft. Für Menschen, die keine Routinen mögen, oder nicht die Möglichkeit haben, feste Zeiten für Ihr Tier einzuplanen, eignet sich die Bürogemeinschaft nicht.
Studien zeigen: Hunde im Büro bauen Stresshormone ab, verbessern die Atmosphäre und steigern Produktivität und Kreativität.
Die Arbeit im Homeoffice – selbst, wenn nur vorrübergehend - ist ideal, um Welpen einzugewöhnen, wofür man sich sonst Urlaub nehmen müsste.

 

Wichtig: Einen Plan B müssen Sie immer haben! Ist Ihre Arbeit im Homeoffice nur vorübergehend oder Sie können sich aus anderen Gründen nicht mehr kümmern, müssen Sie alternative eine Lösung für Ihren Hund parat haben.

Der Plan B – HuTa, Dogsitter & Co.

Zum Glück gibt es Hundetagesstätten (Hutas). Je nach Anbieter werden die Hunde Gassi geführt, sie können in einem Garten oder Freigelände mit Artgenossen toben oder bekommen sogar ein Training. Viele Hunde fühlen sich wohl in so einem Umfeld. Schauen Sie jedoch vorher, ob auch Ihr Hund zu so einer Einrichtung passt: Die Räumlichkeiten sollten gepflegt sein und das Gelände ausreichend groß. Die Betreuer interessieren sich für ihren neuen Schützling und wollen vieles über ihn erfahren. Ein Probetag kann zeigen, ob Hund und Huta zueinander passen. Nicht jeder Hund ist in so einem Umfeld gut aufgehoben. Vielleicht ist er dort von der Größe des Rudels überfordert oder benötigt mehr Zuwendung. Ein Dogsitter, der nur einen oder zwei Hunde in seiner eigenen Wohnung betreut, ist dann eine gute Alternative.

Liste: Die besten Tipps für eine harmonisches Miteinander im Homeoffice

  • Ein geregelter Tagesablauf gibt Ihrem Hund Struktur.
  • Ein ruhiger Schlafplatz sorgt für Entspannung.
  • Vermeiden Sie Gefahrenquellen – machen Sie Ihr Büro hundesicher.
  • Liebevolle Konsequenz in der Erziehung sorgt für eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.
  • Sorgen Sie für Beschäftigung: Ein optimal ausgelasteter Hund ist der beste Kollege.
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