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Alaskan Klee Kai – ein treues EnergiebĂŒndel

10.04.2024 - Lesedauer: 4 Minuten

Portraitaufnahme eines Alaskan Klee Kai

Der Alaskan Klee Kai sieht aus wie eine Miniatur-Variante seiner Husky-Vorfahren. Informiere dich hier ĂŒber den klugen Vierbeiner!

Der Alaskan Klee Kai sieht aus wie ein Husky, ist aber keiner. Jedoch sind die nordischen Artgenossen seine Vorfahren – und wie jene sind Klee Kais sehr aktiv und schlau. Daher eignen sie sich gut fĂŒr den Hundesport. Sie haben eine enge Beziehung zu ihren Halterinnen und Haltern. Fremden gegenĂŒber verhalten sie sich dagegen eher scheu. Die aufgeweckten Vierbeiner mögen Herausforderungen und brauchen diese auch.

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Klee Kai – der kleine Hund aus Alaska

Die Geschichte des Alaskan Klee Kais – kurz Klee Kai oder AKK – ist noch recht jung: Die Hunderasse entstand in den 1970er-Jahren in Alaska, als Linda S. Spurlin mit ihrer Familie einen Husky-Ă€hnlichen Hund zĂŒchten wollte, der sich in erster Linie als Begleithund eignet. Dazu kreuzte sie Siberian Huskys, Alaskan Huskys und American Escimo Dogs sowie den Schipperke. Der Name „Klee Kai“ stammt aus der Sprache der Inuit und bedeutet „kleiner Hund.“ Der AKK tritt in drei GrĂ¶ĂŸen auf: Standard, Miniatur und Toy. Neben der GrĂ¶ĂŸe unterscheiden ihn grĂ¶ĂŸere Ohren und eine höher angesetzte Taille vom Husky. Bislang ist der Alaskan Klee Kai noch nicht vom FCI (FĂ©dĂ©ration Cynologique Internationale) als Rasse anerkannt.

Ein junger Alaskan Klee Kai an der Leine steht auf einer Wiese

Charakter des Alaskan Klee Kais

Der Alaskan Klee Kai ist ein sehr intelligenter und aktiver Hund. Sein lebhaftes Temperament sowie seine hohe Auffassungsgabe und auch die Bereitschaft zum Lernen zeichnen sein Wesen aus. Das solltest du fordern, zum Beispiel mit Hundesport wie Agility. Hier lebt der Hund seine Energie aus, wĂ€hrend zugleich sein Geschick und seine Intelligenz gefragt sind. Zudem unterstĂŒtzt du beim Training die Kommunikation und Harmonie zwischen dir und deinem Hund. Alaskan Klee Kais besitzen einen krĂ€ftigen Knochenbau, selbst grĂ¶ĂŸere SprĂŒnge bereiten ihnen keine Probleme. Mit Begeisterung spielen die Tiere im Winter im Schnee und bleiben auch von Temperaturen unter dem Gefrierpunkt völlig unbeeindruckt: Ihr dickes Fell schĂŒtzt sie perfekt vor KĂ€lte.

Daneben gehört Treue zu den ausgeprĂ€gten CharakterzĂŒgen des Klee Kais. Seinen Besitzerinnen und Besitzern gegenĂŒber verhĂ€lt er sich freundlich, denn die Hunde verfĂŒgen ĂŒber einen ausgeprĂ€gten „Willen zu gefallen“. Daher passen sie sich auch schnell an ihre Familien an. Bei der Begegnung mit Fremden halten sich AKKs eher zurĂŒck. Die Hunderasse eignet sich sowohl als Wach- und Begleithund als auch als Familienhund. Jedoch nimmt er unsanftere BerĂŒhrungen nicht gerne gelassen hin, weshalb davon abzuraten ist, kleine Kinder mit dem Hund allein zu lassen.

Erziehung und Haltung des Alaskan Klee Kais

Aufgrund ihrer kleinen bis mittleren GrĂ¶ĂŸe ist eine Haltung auch in kleineren HĂ€usern möglich. Wegen seiner Ausdauer und Energie ist es aber wichtig, dass du den Hund gut auslastest und ihm ausreichend Auslauf ermöglichst. Bringe dabei auch mal Abwechslung in deine Spaziergangsrouten ein. Dann langweilt er sich nicht. Bekommt der Alaskan Klee Kai nicht genĂŒgend Bewegung, fĂŒhrt das zu Anspannung und NervositĂ€t. Das wiederum schlĂ€gt mitunter schnell in unangepasste Verhaltensweisen um. Beispielsweise besitzt der Klee Kai einen starken Beutetrieb. Falls du noch andere Kleintiere hĂ€ltst, kann sich der bemerkbar machen, indem die Hunde anfangen, die Tiere zu belauern oder sogar versuchen, sie zu packen.

Auch Apportierspiele und das Erlernen von Hundetricks stellen den Klee Kai vor neue Herausforderungen, die ihn beschĂ€ftigen. Gleichzeitig verbringst du Zeit mit deinem Vierbeiner. AKKs brauchen viel menschlichen Kontakt und liebevollen Zuspruch, um ihr Selbstbewusstsein voll zu entwickeln. Daneben ist natĂŒrlich der Kontakt zu Artgenossen essenziell. Toben mit anderen Hundefreunden gehört zu den GrundbedĂŒrfnissen des Alaskan Klee Kais und generell eines jeden Hundes.

Pflege und Gesundheit des Alaskan Klee Kais

Die Fellpflege bei Alaskan Klee Kais ist eher unkompliziert. Zweimal im Jahr wechseln sie ihr Fell zu Sommer- beziehungsweise Winterfell. In dieser Zeit bĂŒrstest du deinen Hund am besten hĂ€ufiger aus. Die Hunderasse ist ĂŒbrigens in vier Fellfarbvarianten vertreten, wobei Weiß immer dabei ist: Schwarz-Weiß, Rot-Weiß, Grau-Weiß und reines Weiß. Die Kombination ist unabhĂ€ngig vom GrĂ¶ĂŸentyp.

Der Alaskan Klee Kai neigt nicht zu rassespezifischen Erkrankungen oder Gendefekten. Er wird zwischen 12 und 16 Jahre alt.

Steckbrief Alaskan Klee Kai

Rasse:
Alaskan Klee Kai
Herkunft:
Alaska, USA
Klassifikation:
vom FCI nicht anerkannt
GrĂ¶ĂŸe:
38 bis 42 Zentimeter, Miniatur: 33 bis 38 Zentimeter, Toy: maximal 33 Zentimeter Widerristhöhe
Gewicht:
durchschnittlich 10 Kilogramm, Miniatur: durchschnittlich 7 Kilogramm, Toy: maximal 4,3 Kilogramm
Körperbau:
schlank, lange Beine, nach oben gerollte Rute
Augen:
mittelgroß, beliebt sind mandelförmige Augen, kann jede Augenfarbe oder Farbkombination haben
Ohren:
dreieckig, aufrecht, nach vorne gerichtet
Fell und Farbe:
Schwarz-Weiß, Rot-Weiß, Grau-Weiß und komplett Weiß; zwei Felltypen: die meisten mit kurzem Haar – außer an der Rute, manche mit vollerem Haar; flauschiges Unterfell
Besonderheiten:
sehr hoher Energielevel, will gefordert werden
Charakter
intelligent, temperamentvoll, aktiv, ausdauernd, lernwillig, loyal und treu, in der Familie freundlich und bei Fremden eher reserviert
Pflege:
unkompliziert, gelegentliches BĂŒrsten

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Andere Rassen, die dir auch gefallen könnten:

  • Tosa Inu: Der Tosa Inu, auch Sumo-Inu oder Japanische Dogge genannt, ist die grĂ¶ĂŸte der japanischen Hunderassen. Es handelt sich bei dem wĂŒrdevollen Koloss mit der Engelsgeduld um einen Ă€ußerst loyalen und treuen Vierbeiner, der kinderlieb und selbstbewusst als Wachhund glĂ€nzt.
  • Shiba Inu: In seinem Heimatland Japan zĂ€hlt der Shiba Inu trotz starker Konkurrenz durch europĂ€ische Kleinrassen nach wie vor zu den beliebtesten Rassen. Kein Wunder: Shiba Inus zeigen sich ihrem auserwĂ€hlten Menschen gegenĂŒber treu und anhĂ€nglich und begeistern mit ihrer Intelligenz und angenehmen Art.
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  • American Akita: Der American Akita und der moderne japanische Akita Inu haben einen gemeinsamen Vorfahren: den traditionellen japanischen Akita. Der American Akita, auch „Great Japanese Dog“ genannt, ist grĂ¶ĂŸer, schwerer und insgesamt wuchtiger als sein GegenstĂŒck aus dem Kaiserreich.
  • Hokkaido: Der Hokkaido ist ein ausgezeichneter Jagd- und Wachhund, dessen Erziehung allerdings in erfahrene HĂ€nde gehört. Der sensible Hund hört in der Regel nur auf eine Bezugsperson, die er eindeutig als RudelfĂŒhrer akzeptieren muss.

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