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Tosa Inu Hund steht auf einer Wiese

Tosa Inu: vom „Kampfhund“ zum Kameraden

Der Tosa Inu, auch Sumo-Inu oder Japanische Dogge genannt, ist die größte der japanischen Hunderassen. Außerhalb des Inselreiches sind die riesigen Hunde nur selten anzutreffen. Dabei handelt es sich bei dem würdevollen Koloss mit der Engelsgeduld um einen äußerst loyalen und treuen Vierbeiner, der kinderlieb und selbstbewusst als Wachhund glänzt.

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Rassegeschichte des Tosa Inu

Noch bis ins 20. Jahrhundert waren Hundekämpfe in Japan traditionelle Unterhaltung. Anders als anderswo auf der Welt verliefen die Kämpfe im Sumo-Stil: Große, muskulöse Hunde rangen einander zu Boden, ohne zu knurren oder zu beißen. Entsprechend bemühte man sich, imposante, unerschrockene Hunde zu züchten. Der Tosa Inu ist eine vergleichsweise junge Rasse: Durch Kreuzung des einheimischen Shikoku-Ken mit westlichen Typen wie Bulldoggen, Mastiffs, Doggen und Vorstehhunden entstand ab den 1870er-Jahren eine moderne Hunderasse. Der Rassename setzt sich aus seiner Ursprungsregion, der Stadt Tosa in der Präfektur Kôchi, und dem japanischen Wort für Haushund – Inu – zusammen. Seit den Siebzigern wird die Rasse in Deutschland gezüchtet, ist aber nach wie vor eine Rarität.

 

 

Charakter

Trotz seines Ehrfurcht gebietenden Äußeren ist das Wesen des Tosa Inu durch Gutmütigkeit, Geduld und Gelassenheit geprägt. Um den Kampftrieb des Tieres zu triggern, bedarf es eklatanter Auslöser. Der Vierbeiner zeichnet sich durch eine ungewöhnliche Coolness aus und eignet sich daher bei guter Erziehung und Sozialisation als Mitglied im Familienrudel. Dabei fokussiert er sich auf eine Bezugsperson, der er treu ergeben folgt. Fremde werden geflissentlich ignoriert.

 

 

Erziehung und Haltung

Der Tosa Inu ist heute primär als Wachhund im Einsatz. Sein eindrucksvolles Äußeres, gepaart mit seiner gelassenen und nervenstarken Art, machen ihn zum vierbeinigen Pendant eines routinierten Türstehers. Aufgrund seiner schieren Größe und Stärke sollten Sie unbedingt über eine gewisse physische Präsenz und Kraft verfügen.

 

Obwohl Tosa zur Dickköpfigkeit neigen, lassen sie sich von Haltern mit etwas Hundeerfahrung und Einfühlungsvermögen gut erziehen. Sie haben es mit einem klugen und gefügigen Tier zu tun, das jenem Menschen folgt, den es als Rudelchef akzeptiert.

 

Für eine Großstadthaltung in der Etagenwohnung ist der Tosa schlicht zu groß. Ideal ist es, wenn er freien Zugang zu einem Garten oder weitläufigem Gelände hat, das er pflichtbewusst bewachen kann.

 

Anderen Hunden gegenüber neigt der Tosa Inu zu Dominanz. Es ist daher vorteilhaft, wenn Sie bereits Jungtieren durch Welpengruppe und Hundeschule und regelmäßige Begegnungen auf der Hundewiese den Kontakt zu Artgenossen ermöglichen.

 

 

Pflege des Tosa Inu

Die Pflege des kurzhaarigen Hundes ist simpel. Gelegentlich sollte das Fell gebürstet werden. Auch rassespezifische, erbliche Gesundheitsrisiken sind nicht bekannt. Aufgrund der Größe besteht eine Neigung zu Hüftgelenksdysplasie.

 

 

Besonderheiten

Der Tosa Inu ist in Deutschland in folgenden Bundesländern als sogenannter Listenhund klassifiziert:

Die Haltung der Rasse ist dort untersagt oder mit besonderen Auflagen und höheren Steuern verbunden. Hinzu kommen möglicherweise Wesenstests für das Tier und Sachkundenachweise für den Halter. Informieren Sie sich vor dem Kauf eines Tosa Inu über die Bedingungen in Ihrem Bundesland und bedenken Sie, dass auch Reisen mit dem Hund erschwert sind. Adressen seriöser Züchter erfahren Sie über den VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen), Details zu den jeweiligen Verordnungen in den Bundesländern sind oben verlinkt.

 

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Tosa Inu Hund steht auf einer Wiese

Steckbrief Tosa Inu

  • Rasse
    Tosa Inu
  • Herkunft
    Japan
  • Klassifikation
    Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere Rassen
  • Größe
    mindestens 60 Zentimeter (Rüden), mindestens 55 Zentimeter (Hündinnen)
  • Gewicht
    50 bis 70, gelegentlich bis 90 Kilogramm
  • Körperbau
    groß, kräftig, breiter Schädel mit kräftigem Fang, muskulöser Hals mit Wamme, hoher gerader Rücken, lange Rute
  • Augen
    klein, dunkelbraun, mit „würdigem“ Ausdruck
  • Ohren
    klein, hoch angesetzt und dünn; hängen eng an den Backen anliegend
  • Fell und Farbe
    kurzes, hartes Haar; schwarz, falb, rot, apricot, gestromt; gegebenenfalls kleine weiße Abzeichen
  • Besonderheiten
    gilt in einigen Bundesländern als „Listenhund“
  • Charakter
    geduldig, gelassen, mutig, kinderlieb und gutmütig
  • Pflege
    einfache Fellpflege
  • Gesundheit
    keine rassetypischen Krankheitsdispositionen bekannt

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