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Ragdoll – flauschige Hausgenossin mit sanftem GemĂŒt

10.04.2024 - Lesedauer: 11 Minuten

Ragdoll - Charakter, Pflege und Haltung

Die Ragdoll beeindruckt mit ihrer GrĂ¶ĂŸe, dem hĂŒbsch gezeichneten Fell und einem sanften Charakter.

Ragdoll ist die englische Bezeichnung fĂŒr eine Puppe aus Stoff oder Lumpen. Hebst du die gleichnamige große Hauskatze mit dem seidigen Fell und der attraktiven Zeichnung auf, erschlafft sie Ă€hnlich wie diese weichen Puppen. Überdies ist diese Katze eine ausgesprochen anhĂ€ngliche Hausgenossin, die dich auf Schritt und Tritt begleitet.

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Geschichte der Ragdoll

Eine patente Katze: Die eindrucksvolle Ragdoll ist die einzige Katzenrasse, auf die ein Patent angemeldet wurde. Die systematische Zucht dieser Halblanghaarkatze begann in den 1960er-Jahren in Kalifornien. Stammmutter aller Ragdoll-Katzen war eine Langhaarkatze namens Josephine. Diese hatte einen Wurf auffĂ€llig großer Kitten mit halblangem Fell, Birma-Ă€hnlicher Zeichnung und blauen Augen. Die Katzenfreundin Ann Baker ĂŒbernahm einen Kater von diesen Kitten und rief mit ihm und einigen weiteren Tieren eine rechtlich geschĂŒtzte Linienzucht ins Leben. Als Namen wĂ€hlte sie „Ragdoll“, da sich ihre Katzen relaxt und schlaff wie eine Puppe herunterhĂ€ngen ließen, wenn sie sie trug.

Die großen Katzen mit der bildhĂŒbschen Zeichnung erfreuten sich rasch wachsender Beliebtheit. Daher forderte Ann Baker LizenzgebĂŒhren fĂŒr jedes abgegebene Tier und legte anderen Katzenfreunden strenge Auflagen fĂŒr die Weiterzucht auf. Aufgrund dieser Vorgaben kam es kaum zu Nachzuchten.

Zum GlĂŒck hatten sich einige KatzenzĂŒchter bereits vor der Patentierung der Ragdoll-Rasse Katzen von Ann Baker gekauft. Es ist vor allem dem Engagement von Georgeann und Dave Chambers sowie Laura und Denny Dayton zu verdanken, dass es die Ragdoll-Rasse mit den heutigen Zuchtstandards gibt.

1981 kamen die ersten Ragdoll-Zuchttiere von den USA nach Europa und verbreiteten sich schnell. 1992 erkannte der internationale Dachverband der KatzenzĂŒchter, die FĂ©dĂ©ration Internationale FĂ©line (FIFe), die Ragdoll-Katze als eigenstĂ€ndige Rasse an.

Ragdoll: Charakter und Haltung

Die Ragdoll-Katze erreicht ein Schultermaß von bis zu 40 Zentimetern. Mit 100 bis 120 Zentimetern LĂ€nge von der Nase bis zum Schwanz gehört sie zu den grĂ¶ĂŸten Hauskatzen weltweit. Beim Gewicht bringen es Kater auf rund 6,5 bis 10 Kilogramm. Weibliche Katzen liegen zwischen 4,5 und 6,5 Kilogramm.

Trotz dieser beeindruckenden Abmessungen haben Ragdoll-Katzen ein sehr sanftmĂŒtiges, ausgeglichenes Wesen. Sie bewegen sich erstaunlich elegant und achtsam durch die Wohnung. Durch ihre GrĂ¶ĂŸe und das seidige Fell wirken sie dabei Ă€ußerst königlich und edel.

Die verschmusten Fellnasen schließen sich eng an den Menschen an und sind ihm ein treuer, anhĂ€nglicher Kamerad. Wie ein Hund folgen dir die Ragdolls auf Schritt und Tritt. Sie beobachten interessiert, was du tust, und schlafen am liebsten ganz nahe bei dir. Durch ihren aufgeschlossenen und friedliebenden Charakter ist die Ragdoll eine optimale Familienkatze. Aggressionen sind ihr fremd und sie besitzt ein erstaunliches Maß an Geduld und Toleranz. Dadurch kommt diese Samtpfote selbst mit Kindern oder Hunden ausgezeichnet zurecht.

Ragdolls lieben es, sich von ihren Bezugspersonen herumtragen zu lassen. FĂŒhlen sie sich wohl, erschlafft ihre Muskulatur, da sie sich dann komplett entspannen. So entstand ihr Name: Ragdoll bedeutet Stoff- oder Lumpenpuppe. Auf dem Arm wirkt die große Mieze zum Teil tatsĂ€chlich wie eine weiche Stoffpuppe mit baumelnden Gliedern.

Die Ragdoll eignet sich vor allem fĂŒr Katzenfans, die ihr Haustier am liebsten immer um sich haben möchten. Die gelehrigen, aufmerksamen Tiere wirken wie ein Hund: Sie begrĂŒĂŸen dich freudig, wenn du nach Hause kommst, begleiten dich durch das gesamte Haus und sind am liebsten mitten im Geschehen.

Steckbrief Ragdoll

Rasse
Ragdoll
Herkunft
Kalifornien/USA
GrĂ¶ĂŸe
sehr groß, bis 40 Zentimeter Schulterhöhe, Kopf-Schwanz-LĂ€nge bis 120 Zentimeter
Gewicht
Katze 4,5 bis 6,5 Kilogramm, Kater 6,5 bis 10 Kilogramm
Körperbau
krÀftig, hochbeinig und muskulös, Schulterhöhe bis 40 Zentimeter, breite Brust, buschiger Schwanz, runde Pfoten
Kopfform
mittelgroß und keilförmig, Ohren mit kleinen HaarbĂŒscheln, runde Schnauze mit ausgeprĂ€gtem Kinn
Augen
oval und leuchtend blau
Fell und Farbe
Semi-Langaar, seidenweiche Textur, anerkannte FarbschlÀge sind Schwarz, Lilac, Blau und Chocolate mit verschiedenen Musterungen
Fellpflege
mehrfach wöchentlich kÀmmen
Besonderheiten
Körper entspannt sich meist beim Hochheben und erschlafft regelrecht
Charakter
anhÀnglich, sanft, verspielt, charakterfest

Haltung und Pflege der Ragdoll

Ragdoll-Katzen mögen Aufmerksamkeit. Ob beim Spiel mit Artgenossen oder dem Haushund, kuscheln mit Kindern oder Streicheleinheiten von dir – diese sanften Riesen sind stets begeistert mit dabei. Übrigens ist die Ragdoll eine der wenigen Katzenrassen, die sich sogar unterwegs wohlfĂŒhlen. Getreu dem Motto: Dabei sein ist alles, lassen sie sich von unbekannter Umgebung nicht schrecken und erkunden stattdessen aufgeweckt das Terrain. Verreist du hĂ€ufiger, ist es daher möglich, die Mieze mitzunehmen.

Desweiteren ist die Ragdoll eine bewegungsfreudige Katze, die gerne als FreigĂ€nger ihre Runden durchs Revier dreht. LĂ€sst es deine Wohnsituation zu, machst du der Samtpfote mit tĂ€glichem Freigang eine große Freude. Sehr gut gelingt dies mithilfe einer Katzenklappe. So kommt und geht die Fellnase, wie sie möchte.
Kommt Freigang aufgrund deiner Wohnsituation nicht infrage, gestaltest du deinen Balkon katzensicher oder du richtest der Ragdoll einen abgesicherten Bereich auf eurer Terrasse ein. Optimalerweise befindest du dich mit der Katze im Freisitz, um gemeinsam mit ihr die frische Luft zu genießen. Ansonsten beschwert sie sich unter UmstĂ€nden lautstark darĂŒber, draußen allein bleiben zu mĂŒssen.

Die Ragdoll-Katze kannst du zudem ausschließlich in der Wohnung halten. Wichtig bei der Wohnungshaltung der Katze sind ausreichend BeschĂ€ftigung und Bewegungsfreiheit. Mit entsprechender Ausstattung im Haus ist die Samtpfote in deinen vier WĂ€nden ebenfalls zufrieden.

BeschĂ€ftigungsideen fĂŒr deine Ragdoll

Kratz- und Liegemöbel bereichern den Spielplatz der cleveren Miezen ebenso wie eine verknotete Socke, Katzenangeln oder ein großer Karton mit zusammengeknĂŒllter Zeitung. Aufgrund ihrer Neugier lieben Ragdolls darĂŒber hinaus Intelligenzspielzeuge in verschiedenen Schwierigkeitsgraden.

Achte bei der Auswahl von KratzbĂ€umen, HĂ€ngematten und KatzenschlafplĂ€tzen darauf, dass sie GrĂ¶ĂŸe und Gewicht der schweren Samtpfoten standhalten, und bringe sie kippsicher an.

Kann ich eine Ragdoll allein halten?

Katzen galten frĂŒher als EinzelgĂ€nger, inzwischen haben Fachleute erkannt, dass die Samtpfoten die Gesellschaft von Artgenossen durchaus als angenehm empfinden. Die anhĂ€ngliche Ragdoll-Katze fĂŒhlt sich allein besonders schnell einsam. Daher solltest du Katzen dieser Rasse mindestens zu zweit halten. Menschen und andere Haustiere wie Hunde akzeptiert die Mieze gerne als GefĂ€hrten. Mit einer anderen Katze bekommt deine Ragdoll jedoch einen gleichwertigen Partner fĂŒr die gegenseitige Fellpflege sowie zum Spielen und Toben ganz nach Katzenart.

Ragdoll Haltung

Pflege der Ragdoll

Ragdolls haben aufgrund ihrer GrĂ¶ĂŸe einen höheren Energiebedarf als kleinere Katzenrassen. Ausgewachsene Tiere benötigen tĂ€glich 100 bis 200 Gramm hochwertiges Nassfutter mit hohem Proteingehalt. Jungtiere mit schnellen WachstumsschĂŒben können zeitweise einen erhöhten Nahrungsbedarf von 300 bis 400 Gramm Futter am Tag aufweisen. Ein zusĂ€tzliches Angebot an Trockenfutter und gelegentliche Snacks ergĂ€nzen den Speiseplan der verspielten Riesen. Allerdings tendieren sie dazu, Fett am Unterbauch anzusetzen. Daher solltest du regelmĂ€ĂŸig das Gewicht kontrollieren und die ErnĂ€hrung entsprechend anpassen.

Wie stark haaren Ragdoll-Katzen?

Das flauschige Fell ist bei der Ragdoll kein Nachteil, denn es ist ausgesprochen pflegeleicht. Da es keine Unterwolle besitzt, bilden sich kaum Knötchen oder Verfilzungen. Gelegentliches BĂŒrsten ein- bis zweimal pro Woche reicht in der Regel, um den seidigen Pelz gepflegt zu halten. WĂ€hrend des Fellwechsels haart die Ragdoll-Katze relativ wenig. Dennoch ist zu dieser Zeit tĂ€gliches BĂŒrsten ratsam, um die losen Haare zu entfernen.

Sind Ragdoll-Katzen fĂŒr Allergiker geeignet?

Die Ursache fĂŒr Allergien gegen Katzen liegt nicht in den Haaren, sondern in dem Protein Fel d 1, das sich im Speichel und der TrĂ€nenflĂŒssigkeit der Tiere befindet. Putzt sich die Katze, ĂŒbertrĂ€gt sie dieses Protein auf das gesamte Haarkleid. Verliert die Mieze Haare in der Wohnung, verteilt sich diese Substanz bald nahezu ĂŒberall.

Einige Katzenrassen wie Ragdoll, Sibirische Waldkatze, Sphynx oder Burma-Katze produzieren weniger Fel d 1 und lösen schwÀchere allergische Reaktionen aus.

Ob sich diese Katzenrassen fĂŒr Allergiker eignen, hĂ€ngt davon ab, wie stark sie auf dieses Allergen reagieren. Hier ist vor der Anschaffung der Samtpfote ein BeratungsgesprĂ€ch bei einem Allergologen empfehlenswert.

Ist eine Ragdoll anfĂ€llig fĂŒr Krankheiten?

Ragdolls gelten allgemein als wenig krankheitsanfĂ€llige und sehr robuste Katzenrasse. Allerdings kommt gerade bei Katern hĂ€ufig hypertrophe Kardiomyopathie (HCM) vor. Bei dieser erblichen Herzkrankheit verdickt sich der Herzmuskel und die linke Herzkammer vergrĂ¶ĂŸert sich. Dadurch ist das Herz mit der Zeit nicht mehr in der Lage, richtig zu schlagen. Augenkrankheiten und Blutarmut (AnĂ€mie) treten bei dieser Katzenrasse ebenfalls gehĂ€uft auf.

Hol dir deine Fellnasen daher möglichst von einem seriösen Ragdoll-ZĂŒchter. Er lĂ€sst seine Tiere regelmĂ€ĂŸig vom Tierarzt untersuchen und verpaart ausschließlich gesunde Katzen und Kater. Das minimiert das Risiko, eine Ragdoll mit diesen Erkrankungen zu erhalten.

Farben der Ragdoll

Die Ragdoll gehört zu den Colourpoint-Katzen. Das bedeutet, dass der wĂ€rmere Körperstamm eine hellere Farbe aufweist als kĂ€ltere Bereiche an Gesicht, Ohren, Beinen oder Schwanz. Diese farblichen Abgrenzungen heißen auch Points. Sie bilden einen hĂŒbschen Kontrast zu der jeweiligen Grundfarbe.

Das Farbspektrum der Ragdoll umfasst die Nuancen:

  • Seal (dunkles Rotbraun)
  • Blue (sattes Blaugrau)
  • Chocolate (krĂ€ftiges Schokobraun)
  • Lilac (helles, weißliches Grau)
  • Red (unterschiedlich stark ausgeprĂ€gtes Orange)
  • Cream (cremiges Apricot)

Dazu kommen bei den Points folgende Zeichnungs-Varianten:

  • Colourpoint, mit kontrastreichen, dunklen Points und hellem Körper ohne Weiß
  • Mitted, wie Colourpoint, jedoch mit weißem Kinn, Vorder- und Hinterpfoten
  • Bicolour, die erweiterte Mitted mit Kinn, Brust, Bauch und Pfoten in Weiß sowie einer weißen Gesichtsmaske in Form des umgedrehten Buchstaben V
  • Lynx (Tabby), oben genannte Farben und Zeichnungen mit getigerten oder gestromerten Streifenmustern
  • Tortie oder Schildpatt, kommt lediglich bei weiblichen Katzen vor und besteht aus verschiedenfarbigen Farbtupfen
  • Torbie, verbindet die Tortie-Kombinationen mit zusĂ€tzlichen Streifen

Gut zu wissen:

Die Kitten der Ragdoll kommen komplett weiß zur Welt. Erst einige Tage spĂ€ter zeigen sich erste Zeichen der Points im Gesicht. Beine und Schwanz kommen etwas spĂ€ter dazu. Schließlich erkennst du auch die Zeichnung der jungen Ragdoll. Die Farbentwicklung dauert lange und ist erst nach drei bis vier Jahren komplett abgeschlossen.

Ragdolls vom ZĂŒchter

Möchtest du eine Ragdoll kaufen, sind erfahrene KatzenzĂŒchter die richtige Adresse. In einer Katzenzucht (Cattery) bekommst du reinrassige Tiere mit Stammbaum. Die ZĂŒchter achten darauf, dass keine Geschwisterverpaarungen (Inzest) vorkommen und keine Katzen mit Erbkrankheiten an der Zucht teilnehmen.

Eine gute Cattery kĂŒmmert sich liebevoll um Katzenmutter und Kitten. Die ZĂŒchter versorgen die Kleinen optimal, machen sie mit dem Katzenklo vertraut und beschĂ€ftigen sich mit den Kitten. Dadurch lernen die Katzenbabys bereits den Umgang mit den Menschen kennen und sind oft schon an den Staubsauger, Kinder oder andere Haustiere gewöhnt.

Aufgrund dieser aufwendigen Aufzucht hat eine reinrassige Ragdoll ihren Preis. Du bekommst die eindrucksvollen Schönheiten fĂŒr 1.500 bis 2.000 Euro. Einige ZĂŒchter verlangen bis zu 2.500 Euro fĂŒr die Tiere. Das liegt zum Teil daran, dass die Ragdoll hierzulande noch immer eine recht seltene Katzenrasse ist. ZĂŒchter mĂŒssen oft lange suchen, bis sie Zuchttiere mit der richtigen Abstammung und Fellfarbe finden.

Zwei Radgoll Kitten liegen auf einem weißen Teppich

Besonderheiten der Ragdoll

Dass sich der Katzenkörper beim Hochheben erschlafft, hat nichts mit einem verminderten Schmerzempfinden der Tiere zu tun, was Forscher anfangs vermuteten. Vielmehr ist diese Eigenschaft auf ihr großes Vertrauen gegenĂŒber Menschen zurĂŒckzufĂŒhren. Wie andere große Katzenrassen haben Ragdoll, besonders Kater, eine Veranlagung zu Herzkrankheiten. Bei der Auswahl des Tieres solltest du daher auf eine anerkannte Zucht achten. Wobei das natĂŒrlich auch keine Garantie auf die Gesundheit der Tiere gibt. Wie bei Maine Coon, Norwegischer Waldkatze und anderen großen Hauskatzenrassen dauert die Entwicklung der Ragdoll-Mieze ihre Zeit. WĂ€hrend kleine Katzenrassen etwa mit zwölf Monaten ausgewachsen sind, benötigt die Ragdoll dafĂŒr mehrere Jahre. Sie erreicht das Erwachsenenalter erst mit drei bis vier Jahren. Bis dahin zeigt sie ein verspieltes, agiles Verhalten, wie es fĂŒr Kitten und Jungkatzen typisch ist. Nach dem vierten Lebensjahr lassen es die flauschigen Riesen dann etwas ruhiger angehen. Ihre Neugierde und AnhĂ€nglichkeit bleibt ihnen dagegen ein Leben lang erhalten.

Dass der Katzenkörper beim Hochheben erschlafft, hat nichts mit einem verminderten Schmerzempfinden der Tiere zu tun, wie die ZuchtbegrĂŒnderin Ann Baker behauptete. Vielmehr ist diese Eigenschaft auf das große Vertrauen der Tiere gegenĂŒber Menschen zurĂŒckzufĂŒhren.

Ragdoll-Katzen beschĂ€ftigen sich ĂŒberdies gerne mit Wasser. Ob Schale, Trinkbrunnen oder Wasserhahn, viele Stubentiger spielen lange und ausdauernd mit dem kĂŒhlen Nass. Das ist fĂŒr dich von Vorteil, falls du deine Mieze einmal baden musst.

Ein weiterer Vorteil dieser großen Katzenrasse ist, dass sie kaum miaut. Ist sie zufrieden, zeigt sie dies durch ausdauerndes Schnurren. Erhebt die Mieze doch einmal ihre Stimme, möchte sie etwas von dir. Meist ist es deine Aufmerksamkeit. Ignorierst du die Samtpfote, entwickelt sie beim Miauen einen erstaunlich hohen GerĂ€uschpegel. Da einsame Ragdoll-Katzen ebenfalls laut nach ihren menschlichen Mitbewohnern rufen, ist das in MehrfamilienhĂ€usern unter UmstĂ€nden problematisch. Die Anschaffung einer Zweitkatze oder ein Katzensitter, der stundenweise auf deinen Stubentiger aufpasst, hilft, dieses Problem zu lösen.

Video: "Alles rund um die Ragdoll"

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