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Welpenernährung: So füttern Sie Ihren Hund von Anfang an richtig!

Die richtige Ernährung beginnt im Welpenalter. Bis zum Erwachsenenalter durchlaufen Hundewelpen, je nach Rasse, verschiedene Wachstumsmuster. Dabei gilt: Kleinere Rassen haben eine geringere Wachstumsgeschwindigkeit als mittlere bis große Rassen. Kleine Hunderassen sind oft schon mit acht Monaten ausgewachsen, große hingegen erst mit über zwei Jahren. Für ein gesundes Wachstum Ihres Welpen sind die Qualität des Futters und die richtige Futtermenge besonders wichtig. Der heranwachsende Hund braucht ein Futter, das ihn mit ausreichend Energie und einem optimalen Nährstoffmix versorgt.

Ideal dafür geeignet ist spezielle Welpennahrung, die der Junghund bis zu einem Alter von etwa eineinhalb Jahren bekommt. Das Futter ist speziell auf die Bedürfnisse von Hunden im Wachstum abgestimmt.

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Was brauchen Welpen im Wachstum?

Bis zur dritten Woche stärken sich Welpen ausschließlich mit gehaltvoller Muttermilch, die alle wichtigen Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthält. Danach darf es zusätzlich auch etwas Welpenfutter oder hochwertiger Welpen-Brei sein, um den erhöhten Bedarf an Nährstoffen zu decken. In der achten bis zehnten Woche werden die Welpen von der Muttermilch entwöhnt und es kommt ausschließlich Welpenfutter in den Napf.

Seriöse Züchter vermitteln die kleinen Hunde erst nach dem entwöhnen der Muttermilch und geben den neuen Besitzern eine ordentliche Portion des gewohnten Welpenfutters für die Umgewöhnungszeit mit.

Wie oft muss ich meinen Welpen füttern?

Etwa bis zum sechsten Monat sollten Sie Ihren Welpen drei bis vier Mal täglich füttern. Danach reichen zwei bis drei Portionen über den Tag verteilt aus, bis der kleine Freund fast schon erwachsen geworden ist. Ausgewachsene Hunde kommen bestens mit ein bis zwei Mahlzeiten pro Tag aus. Natürlich kann jeder Hund verschiedene Vorlieben und Bedürfnisse haben. Hier gilt es, den eigenen Hund genau zu beobachten und die ideale Vorgehensweise zu entwickeln. Bei großen Rassen sollten Sie weiterhin zwei Mal am Tag füttern, um der möglichen Gefahr einer Magenüberladung oder Magendrehung entgegenzuwirken. Denken Sie auch daran, nach jeder Mahlzeit zunächst eine Ruhepause einzulegen.

Was muss ich bei Welpen kleiner Rassen beachten?

Etwa ein Jahr brauchen Welpen, um auszuwachsen – und diese Zeit sollten Sie nicht mit minderwertigem Futter oder falscher Welpenernährung verschwenden. Welpen brauchen vor allem Energie, Mineralstoffe und Eiweiß. Eine Überdosis davon kann allerdings schädlich sein. Zu viel Energie beschleunigt den Wachstumsprozess und beeinträchtigt die Entwicklung der Knochen, Bänder, Sehnen und Gelenke. Diese werden durch die starke Gewichtszunahme oft überlastet. Gut gemeintes Zufüttern von Vitaminen und Nahrungsergänzungen ist zudem nicht nötig und sogar schädlich, wenn Sie hochwertiges Welpenfutter geben. Hochwertige Produkte enthalten alles, was Ihr Hund in der Wachstumsphase braucht. Daran sollten Sie auch bei den Leckerchen denken.

Was muss ich bei Welpen großer Rassen beachten?

Die meisten Hunde haben bereits mit vier Monaten die Hälfte ihres Endgewichts erreicht und halten dieses Wachstumstempo mindestens das erste Lebensjahr lang durch. Große Rassen gehen sogar erst nach etwa 18 Monaten vom Wachstums-Gaspedal. Eine Deutsche Dogge erreicht erst mit zwei Jahren ihr Endgewicht – und diese Zeit braucht sie auch. Ein Übermaß an Futter und damit an Energie beschleunigt das Wachstum und kann später zu Gelenk- und Knochenproblemen führen. So ist beispielsweise Kalzium sehr wichtig für den Knochenbau, in hochwertigem Welpen- oder Junghundefutter für große Rassen aber schon in ausreichender Menge enthalten.

Zahlreiche Besitzer großer Rassen geben direkt Adult-Futter, weil sie fürchten, dass der hohe Energieanteil des Welpenfutters das Wachstum des großen Welpen zu sehr beschleunigen könnte. Allerdings entziehen sie dem Hund damit auch wichtige andere Bausteine des Welpenfutters, die im Adult-Futter ebenfalls reduzierter enthalten sind. Idealerweise sollten große Rassen bis zum Alter von gut einem Jahr (sehr große Hunderassen sogar bis zu zwei Jahren) mit einem speziellen Welpenfutter für große Rassen gefüttert werden.

Wie kann ich Welpenmilch selber machen?

Manchmal ist es nicht möglich, dass Welpen durch die Muttermilch versorgt werden. Vielleicht ist das Muttertier verstorben oder es handelt sich um einen anderen Notfall. Dann ist es erforderlich, den Welpen mit der Hand großzuziehen. Es ist dringend davon abzuraten, Welpenmilch mit fragwürdigen Rezepten selberzumachen. Beim Tierarzt oder im Fachhandel gibt es hierfür eine spezielle Welpenmilch, die alle lebenswichtigen Nährstoffe enthält.

Welpen-Fütterung auf einen Blick

Da sich Welpen im Wachstum befinden, brauchen sie als Basis für ein gesundes Hundeleben ausgewogenes und hochwertiges Welpenfutter. Die Menge sollte sich an der Größe und am Nährstoffbedarf in der Wachstumsphase orientieren.

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Welpenclub

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Welpen-Fütterung – Alle Fakten im Überblick:
Welpen-Fütterung – Alle Fakten im Überblick:
Trockennahrung: leichte Dosierung; weniger Verderben im Sommer; weniger Geruch; kein Dosenabfall
Nassnahrung: unterstürzend bei der zusätzlichen Wasseraufnahme; besseres "Verstecken" von Medizin
Gemischte Fütterung: Trocken- und Nassfutter abwechseln: In den ersten 1-2 Wochen nach Einzug des Welpen auf eine Futterumstellung verzichten und das gewohnte Futter weiterführen.
Futterfrequenz: mindestens drei kleine statt weniger großer Mahlzeiten

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