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Kleintiere mit Geduld und Lob erziehen

Eine gute Kinderstube ist eine wichtige Grundlage für eine spätere glückliche Mensch-Tier-Beziehung. Das gilt auch für Kleintiere! Hamster, Meerlis und Kaninchen lassen sich mit etwas Geduld und Geschick ganz gut erziehen. Wir haben ein paar Tricks für dich auf Lager.

Die Grundlage: Zahmheit und Vertrauen

Zuerst musst du bei allen Nagern, vom Kaninchen bis zum Meerschweinchen, die Grundlage schaffen. Und die heißt: Vertrauen. Setz dich immer wieder mit einem Leckerbissen an den Käfig und locke dein Kleintier an die Gitterstäbe. Sei geduldig, wenn es sich anfangs noch nicht traut. Das Eis wird bald gebrochen sein, wenn du mit ruhiger Stimme redest. Irgendwann holt sich dein Nager den begehrten Bissen. Schon bald kannst du ihn dann auf den Arm nehmen und liebevoll streicheln. Sprich dein Tierchen immer wieder mit seinem Namen an und rufe es heran. Vor allem Kaninchen lernen sehr gut, darauf zu reagieren!

Wie erziehe ich ein Kaninchen?

Bei der Erziehung des Kaninchens, vor allem des sensiblen Zwergkaninchens, brauchst du etwas Geduld. Dann wirst du sehen: Ein Langohr kann sehr viel lernen. Sehr sinnvoll ist es, ihm beizubringen, stubenrein zu werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Kaninchentoilette immer an der gleichen Stelle steht. Macht dein Tier Anstalten, sein „Geschäft“ zu verrichten, setze es in seine Toilette. Und belohne es ausgiebig, wenn es gemacht hat – du darfst dann ruhig ein richtig tolles Leckerli verteilen.

Mit positiver Verstärkung kannst du Kaninchen sehr gut erziehen. Eine Belohnung winkt, wenn es freiwillig wieder in seinen Käfig geht, wenn es angehoppelt kommt, wenn du es rufst oder wenn es unerwünschte Handlungen abbricht, wenn du „Nein!“ sagst (schrei dabei dein Tier aber bitte niemals laut an). Du kannst mit deinem Kaninchen auch clickern und ihm tolle Tricks beibringen.

Wie erziehe ich Hamster und Meerschweinchen?

Etwas schwieriger ist die Erziehung von Hamstern und Meerschweinchen. Hier brauchst du schon etwas mehr Geduld! Wichtig ist, dass sich deine Kleintiere an deine Stimme gewöhnen und lernen, auf diese zu hören. Gib ihnen immer eine besondere Leckerei, wenn du sie rufst, und sprich häufig mit ihnen. Verwende nur ganz kurze Wörter, um sie zu locken – ideal ist eine Silbe.

Beim Freilauf kannst du deinem Meerli oder Hamster beibringen, bestimmte Gegenstände nicht anzuknabbern. Machen sie Anstalten dazu, dann gib einen kurzen Zischlaut von dir. Danach setzt du das Tier sofort in den Käfig. So lernt es: Wenn ich knabbere, erfolgt etwas Unangenehmes! Schon bald reicht der Zischlaut als Botschaft, dass dein Kleintier etwas Bestimmtes nicht darf. Es ist jedoch grundsätzlich leichter, ein Meerschweinchen zu erziehen als einen Hamster.

Wie erziehe ich Ratten und Frettchen?

Bei der Erziehung des Frettchens könntest du auf Granit beißen. Die Tiere sind sehr gelehrig, halten aber wenig von Gehorsam. Mit Konsequenz kannst du dennoch am Ball bleiben. Ratten können ihren Namen lernen und kennen schnell auch die Bedeutung des Wortes „Nein!“. Auch zur Stubenreinheit kannst du deine Ratten erziehen.

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