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Ein kaukasischer Owtscharka.

Kaukasischer Owtscharka – ein Schaf im Hundepelz

Der Kaukasische Owtscharka wurde dafür gezüchtet, Schafherden und Hirten vor Wölfen und Bären zu schützen. Kein Job für Memmen: Der Hund hat eine natürliche Schärfe und ist furchtlos. Innerhalb seiner Familie allerdings offenbart er die zweite Seele in seiner Brust: Hier ist er anhänglich und ausgeglichen.

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Zum Schützen geboren

Einsame Weiten, gefährliche Tiere: Der Kaukasischer Owtscharka wurde zum Schutz der Herde und Hirten vor Wölfen und Bären gezüchtet. Im Kaukasus, in Armenien, Aserbaidschan sowie Dagestan gibt es den furchtlosen Herdenschutzhund bereits seit über 600 Jahren. Der Kaukasische Owtscharka ist ein großer, kräftiger und imposanter Hund: Der Rassestandard sieht eine Mindesthöhe von 62 Zentimetern für Hündinnen und 65 Zentimetern für Rüden vor. Es gibt zwei Typen. In den Transkaukasischen Bereichen sind die Hunde meist von massiver Statur. Die Steppenkaukasen sind leichter und hochbeiniger. Allerdings wird nach dem gültigen Rassestandard nicht mehr zwischen den Typen unterschieden. Der Kaukasische Owtscharka ist ausdauernd, anspruchslos und widerstandsfähig. Er kann sich an alle klimatischen Bedingungen anpassen.

Eigenschaften und Charakter des Kaukasischen Owtscharkas

Innerhalb seiner Familie sind die Hunde überaus anhänglich und sensibel. Sie sind ruhige und ausgeglichene Tiere. Gegenüber Fremden sind sie misstrauisch und zurückhaltend. Auf Bedrohung reagieren sie mit Verteidigung und verfügen über eine natürliche Schärfe. Sie sind aufmerksame Wächter für Haus und Hof.

Erziehung und Haltung des Kaukasischen Owtscharkas

Der Kaukasische Owtscharka ist ein eigenständiger Hund. Er hat einen Hang zum selbstständigen Handeln, ist eigensinnig und souverän. Das macht die Erziehung zu einer Herausforderung. Die Hunde brauchen Lob, Liebe und Geduld, Konsequenz und absolute Autorität. Sozialisieren Sie Ihren Welpen gut und weisen Sie ihm den Platz in seinem „Familienrudel“ zu, um ihn zu einem angenehmen Begleiter zu machen. Eine Schutzhundausbildung ist kontraproduktiv, da dann der Wach- und Schutztrieb außer Kontrolle geraten kann. Owtscharkas sind zwar gerne zusammen mit ihrer Familie unterwegs, haben aber einen eher geringen Bewegungsdrang. Unbedingt erforderlich ist ein Haus mit einem solide eingezäunten Garten. Ein Sichtschutz ist ebenfalls ratsam.

Pflege des Kaukasischen Owtscharkas

Das Fell erfordert keinen allzu großen Aufwand; regelmäßiges Bürsten reicht. Lediglich zum Haarwechsel müssen Sie öfter zum Striegel greifen.

Besonderheiten des Kaukasischen Owtscharkas

In Hamburg gelten der Kaukasische Owtscharka und Mischlinge dieser Rasse als gefährlich. Eine Freistellung ist nach dem Hamburger Hundegesetz möglich, wenn das Tier einen Wesenstest bestanden hat. In Hessen dürfen Sie nur dann einen Kaukasischen Owtscharka halten, wenn der Besitz von Behörden genehmigt wurde. Dazu müssen Sie zahlreiche Auflagen erfüllen, unter anderem einen Sachkundenachweis und Wesenstests vorweisen können. Bedenken Sie, dass mit der Einstufung als Listenhund eine höhere Hundesteuer fällig wird.

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Ein kaukasischer Owtscharka.

Steckbrief Kaukasischer Owtscharka

  • Rasse
    Kaukasischer Owtscharka; Russischer Schäferhund
  • Herkunft
    Russland
  • Klassifikation
    Pinscher und Schnauzer – Molosser – Schweizer Sennenhunde und andere
  • Größe
    nicht unter 65 Zentimetern (Rüden), nicht unter 62 Zentimetern (Hündinnen)
  • Gewicht
    über 50 Kilogramm (Rüden), über 45 Kilogramm (Hündinnen)
  • Körperbau
    kräftig bis grob-kräftig
  • Augen
    dunkel, mittelgroß, oval
  • Ohren
    hängend, hoch angesetzt
  • Fell und Farbe
    schlicht, grob, dichte und helle Unterwolle; drei Varianten: langhaarig mit verlängertem Deckhaar, kurzhaarig, Übergangs-Varietät mit verlängertem Haar, aber ohne Mähne; Grau in verschiedenen Schattierungen, Gelb, Beige
  • Besonderheiten
    Herdenschutzhund; in Hamburg und Hessen als gefährliche Rasse eingestuft
  • Charakter
    sensibel und anhänglich in seiner Familie, furchtlos und unerschrocken gegenüber Fremden, natürliche Schärfe
  • Pflege
    pflegeleicht, regelmäßig bürsten
  • Gesundheit
    relativ ursprüngliche und robuste Hunde

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