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Ein Havaneser rennt.

Havaneser – pfiffiger Charme auf vier Pfoten

Als Fellknäuel mit Haarspange über den Augen mag der Havaneser nicht jeden auf den ersten Blick ansprechen – es lohnt sich aber sehr, ein zweites Mal hinzusehen. Die robusten Kleinhunde mit ihrem seidenweichen Fell sind clever, verspielt und wachsam. Lange Spaziergänge, aufregende Spieleinheiten und smartes Hundetraining fordern sie artgerecht. Havaneser lieben ihre Couch, sind aber keine Couchpotatos!

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Ein Havaneser sitzt im Gras

Steckbrief Havaneser

  • Rasse
    Havaneser
  • Herkunft
    Kuba
  • Klassifikation
    Gesellschafts- und Begleithunde, Sektion Bichons
  • Größe
    23 bis 27 Zentimeter
  • Gewicht
    3,5 bis 6 Kilogramm
  • Körperbau
    rechteckig, gedrungen, schlank
  • Augen
    mandelförmig, groß und dunkel, mit fröhlichem Blick
  • Ohren
    Hängeohren mit langem Haarbesatz
  • Fell und Farbe
    seidig-weich, leicht gelockt, Beige in allen Schattierungen
  • Besonderheiten
    Kopfhaar muss hochgebunden werden, um die Augen freizuhalten
  • Charakter
    intelligent, aktiv, verspielt, ausgelassen, bellfreudig, wachsam
  • Gesundheit
    einige Erbkrankheiten wie Herz- und Lungenerkrankungen, Retinadysplasie (RD), Katarakt (Grauer Star) und Patellaluxation

Havaneser – liebenswerte Hunde-Power aus Kuba

Die einzige anerkannte Hunderasse aus Kuba stammt tatsächlich gar nicht von der Karibikinsel: Der Havaneser hat seinen Ursprung im westlichen Mittelmeerraum und gehört offiziell zur Gruppe der Bichons. Bis heute besteht Uneinigkeit, was die Vorfahren des Havanesers angeht – ob es der Bologneser, der Malteser oder der heute ausgestorbene Bichon Teneriffe war. Vielleicht aber hat es auf Kuba im 16. Jahrhundert sogar eine kubanische Hunderasse namens Blanquito de la Habana gegeben, die später mit Pudeln gekreuzt wurde. Sicher ist jedenfalls: Der Havaneser wäre heute nicht mehr da, hätten Liebhaber der Rasse nicht rechtzeitig einige Zuchttiere von der Zuckerinsel geschmuggelt. Denn statt auf Kuba fand die Zucht lange Zeit hauptsächlich in den USA statt. Heute ist die Kleinhunderasse weltweit verbreitet.

Der Charakter des Havanesers

Der Havaneser bringt eine fest verankerte Begeisterung für seine Menschen mit. Er ist fröhlich, freundlich und anhänglich. Kuscheln ist für den kleinen Wuschelhund wie ein Lebenselixier. Viele Hunde dieser Rasse bleiben nicht allzu gerne allein. Anhaltendes Bellen, Unsauberkeit und zerkaute Gegenstände können die Folge sein. Havaneser sind sehr bewegungsfreudige, intelligente Hunde, die körperlich und geistig gefordert werden möchten. Havaneser sind wachsam und melden Besucher zuverlässig. Aggressivität liegt ihnen fern – im Gegenteil: Sie neigen dazu, bei Unsicherheit ein Spiel vorzuschlagen. Hier liegt es am Halter, dem kleinen Hund unangenehme Begegnungen zu ersparen. Havaneser haben kaum einen Jagd- oder Schutztrieb. In einigen Zuchtlinien zeigen die Zwerge allerdings hütende Eigenschaften. Da dies bei der Erziehung zu beachten ist, sprechen Sie ihren Züchter am besten vor dem Kauf darauf an.

Erziehung und Haltung

So klein und süß der Havaneser auch sein mag, er braucht eine klare, konsequente Erziehung. Diese cleveren Hunde nutzen jede Nachlässigkeit aus und gestalten ihre Welt, wie es ihnen gefällt. Dies gilt auch für den Rückruf beim Spazierengehen. Als Ersthundehalter sollten Sie sich vor dem Kauf gut mit der Rasse vertraut machen und anschließend am besten gleich eine Hundeschule aufsuchen, um die Erziehung professionell begleiten zu lassen. Ein langer Spaziergang zusätzlich zu den kurzen Gassirunden ist Pflicht. Auch am Fahrrad oder Pferd laufen die Zwerge fleißig mit. Sie lieben Aufgaben, wo sie ihre Intelligenz einsetzen können. Der Havaneser steht gerne im Mittelpunkt: Gelehrig und stets darauf aus, seinen Menschen zu gefallen, kann man dem Hund leicht Gehorsam beibringen und zugleich intellektuell fordern. Auch fürs Dogdancing, also Tanzen mit dem Hund, ist der Kleine zu begeistern. Suchspiele und Dummyarbeit machen ihnen großen Spaß. In der Mini-Klasse beim Agility glänzen Havaneser mit ihrer Bewegungsfreude und ihrem Talent für schnelle Reaktionen.

Pflege des Havanesers

Der Pflegeaufwand beim Havaneser ist nicht zu unterschätzen: Das seidige Fell sollte am besten täglich gebürstet und, wenn erforderlich, regelmäßig gewaschen werden. Weil das Fell des Havanesers rasant wächst, entstehen schnell unangenehme Knoten. Aufgrund seiner Herkunft aus der Karibik ist der kleine Wuschel perfekt auf hohe Temperaturen eingestellt und kommt auch mit heißem Sommerwetter gut zurecht. Im Winter dagegen neigen viele „Havis“ trotz ihres augenscheinlich dicken Fells schnell zum Frieren. Ein artgerechter Wintermantel ist bei nasskaltem Wetter daher unverzichtbar.

Besonderheiten und Gesundheit

Der Havaneser gilt als recht robuste Rasse. Es gibt einige Erbkrankheiten, die in bestimmten Zuchtlinien vermehrt auftreten. Dazu gehören die Retinadysplasie (RD), Herz- und Lebererkrankungen, Katarakt (Grauer Star) und Patellaluxation. Es ist deshalb wichtig, bei der Wahl des Züchters auf dessen Zuchtvoraussetzungen zu achten. Züchter, die dem VDH – Verein Deutscher Hundezüchter – angeschlossen sind, müssen ihre Zuchttiere auf diese Erkrankungen testen lassen.
Bei guter Pflege, altersgerechter Auslastung und passender Fütterung werden Havaneser für gewöhnlich bis zu 16 Jahre alt.

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