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Deutscher Schäferhund – Freund und Helfer des Menschen

Viele Menschen denken bei einem Deutschen Schäferhund im ersten Moment an ein großes und eindrucksvolles Tier in wichtiger Mission, das Verbrecher jagt, Drogen erschnüffelt oder auf dem Land Schafe hütet. Tatsächlich gilt der Deutsche Schäferhund als Prototyp eines Arbeitshundes. Aber der kluge Vierbeiner hat in punkto Vielseitigkeit noch einiges mehr zu bieten.

Rund um den Globus ein Klassiker

Sein Name beantwortet die Herkunftsfragen: Die Rasse Deutscher Schäferhund geht auf Hütehunde zurück, die nicht nur ein Auge auf die Schafe halten mussten, sondern zugleich auch den Besitz des Schäfers bewachen sollten. So definierte Urtypen des Schäferhundes sind seit dem 7. Jahrhundert belegt. Der Zuchtpionier, der Dresdener Hauptmann Max von Stephanitz, entwickelte die Rasse aus stock- und kurzhaarigen Hütehunden und formulierte 1891 den ersten Standard. Der Stammvater der modernen Rasse hörte auf den Namen „Horand von Grafrath“, Zuchtziel war ein robuster und intelligenter Gebrauchshund, Schönheitsideale waren zunächst zweitrangig. Zwischenzeitlich zählt der Deutsche Schäferhund zu den beliebtesten Hunderassen weltweit. Nach Australien durften die Tiere lange Zeit allerdings nicht eingeführt werden. Man befürchtete Vermischungen mit Dingos und somit Gefahr für die Schafherden.

Wesen und Charakter des Deutschen Schäferhundes

Alles, was ein professioneller Arbeitshund braucht, ist im Wesen der Deutschen Schäferhunde angelegt. Ihre hohe Intelligenz macht sie lernwillig, gehorsam und gefügig. Als aufmerksames, nervenstarkes und selbstsicheres Tier eignet sich ein Deutscher Schäferhund optimal als Wachhund. Aber auch als Begleit- und Familienhund treffen Sie mit dieser Rasse eine gute Wahl. Ein ausgeglichener Deutscher Schäferhund ist unbefangen, gutartig und geht mit Ihnen durch dick und dünn. Seine Treue zu seinem Menschen ist unerschütterlich. Er schätzt zudem die Gesellschaft von Artgenossen und ist bei ausreichender Sozialisierung mit allen Rassen gut verträglich.

Erziehung und Haltung des Deutschen Schäferhundes

Der Deutsche Schäferhund ist kein Anfängerhund. In seiner Erziehung und im täglichen Umgang sollten Sie konsequent auftreten. Der Hund muss sich Ihnen unterordnen. Ein Deutscher Schäferhund neigt ansonsten zur Dominanzgebaren oder entwickelt einen übergroßen Schutz- oder Beutetrieb. Nicht nur angesichts der Kraft und Größe des Tieres kann das schnell zu Problemen führen. Die Erziehung des lernwilligen Deutschen Schäferhundes funktioniert am besten mit Geduld, Einfühlungsvermögen, Lob und Leckerli. Natürlich braucht auch ein gut erzogener Deutscher Schäferhund Auslastung und viel Bewegung, bei jedem Wetter. Seine enorme Arbeitsfreude hat ihm ein vielseitiges Betätigungsfeld als Wach- und Schutzhund, Assistenzhund und Spurensucher erschlossen. Auch unter den Hütehunden ist er weiterhin ein Klassiker. Wenn Sie den Schäferhund als Freizeithund halten, nutzen Sie diese Talente für anregende Beschäftigung. Er bleibt sein Leben lang verspielt, mit Beschäftigungen wie Fährtensuche oder Mantrailing an der Schleppleine begeistern Sie Ihren Hund.

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Pflege des Deutschen Schäferhundes

Die Fellpflege ist, je nach Länge, recht einfach. Bürsten und kämmen Sie Ihren Deutschen Schäferhund regelmäßig und greifen Sie für einen Korrekturschnitt gelegentlich zum Trimmer. Legen Sie besonders großen Wert auf die Zahnpflege Ihres Vierbeiners. Das Gebiss sollte im Idealfall täglich gereinigt werden – zumindest sollten dem Hund stets Zahnpflege-Kauartikel zur Verfügung stehen, um Zahnstein vorzubeugen. Aufgrund ihrer Größe, Massigkeit und Überzüchtung neigen Deutsche Schäferhunde zu Problemen mit Hüft- und Ellenbogengelenken.

Steckbrief Deutscher Schäferhund
Steckbrief Deutscher Schäferhund
Rasse: Deutscher Schäferhund
Herkunft: Deutschland
Klassifikation: Hütehunde und Treibhunde
Größe: Rüde 60 bis 65 Zentimeter Schulterhöhe – Hündin 55 bis 60 Zentimeter Schulterhöhe
Gewicht: Rüde 30 bis 40 Kilogramm – Hündin 22 bis 35 Kilogramm
Körperbau: muskulös, länger als hoch, abfallende Rute, Scherengebiss
Augen: mandelförmig dunkel, leicht schräg gestellt
Ohren: leicht vorwärts geneigte Stehohren
Fell und Farbe: Struktur rauhaarig, glatt- oder langhaarig; einfarbig Schwarz, Grau, Rotgelb mit „Sattel“, gelegentlich mit Abzeichen
Besonderheiten: nach dem Ersten Weltkrieg wurde die Rasse im englischsprachigen Ausland als Alsatian Wolf Dog geführt
Charakter: aufmerksam, intelligent und lernwillig, selbstsicher, ausgeglichen und nervenstark
Pflege: Fell regelmäßig kämmen, bürsten, gelegentlich trimmen, Zähne reinigen
Gesundheit: Neigung zu Dysplasien der Hüfte und des Ellenbogens, Entzündungen von Ohren und Augenhornhaut, Allergien, Tumore, Hautprobleme und vieles mehr

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